Aktion 23

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 Betreff des Beitrags: Die Sache mit den Stiefeln...
BeitragVerfasst: 11. Jan 2018, 21:21 
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... aka "Samuel Mumms 'Stiefel'-Theorie der sozioökonomischen Unfairness":
Terry Pratchett hat geschrieben:
The reason that the rich were so rich, Vimes reasoned, was because they managed to spend less money.

Take boots, for example. He earned thirty-eight dollars a month plus allowances. A really good pair of leather boots cost fifty dollars. But an affordable pair of boots, which were sort of OK for a season or two and then leaked like hell when the cardboard gave out, cost about ten dollars. Those were the kind of boots Vimes always bought, and wore until the soles were so thin that he could tell where he was in Ankh-Morpork on a foggy night by the feel of the cobbles.

But the thing was that good boots lasted for years and years. A man who could afford fifty dollars had a pair of boots that'd still be keeping his feet dry in ten years' time, while the poor man who could only afford cheap boots would have spent a hundred dollars on boots in the same time and would still have wet feet.

This was the Captain Samuel Vimes 'Boots' theory of socioeconomic unfairness.

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Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut. XD
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Seine Quasarische Sphärizität, der Bwana Honolulu,
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Herrscher über alles, alles andere und wieder nichts,
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 Betreff des Beitrags: 'Boots' theory of socioeconomic unfairness
BeitragVerfasst: 11. Jan 2018, 21:25 
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Zitat:
“The reason that the rich were so rich, Vimes reasoned, was because they managed to spend less money.

Take boots, for example. He earned thirty-eight dollars a month plus allowances. A really good pair of leather boots cost fifty dollars. But an affordable pair of boots, which were sort of OK for a season or two and then leaked like hell when the cardboard gave out, cost about ten dollars. Those were the kind of boots Vimes always bought, and wore until the soles were so thin that he could tell where he was in Ankh-Morpork on a foggy night by the feel of the cobbles.

But the thing was that good boots lasted for years and years. A man who could afford fifty dollars had a pair of boots that'd still be keeping his feet dry in ten years' time, while the poor man who could only afford cheap boots would have spent a hundred dollars on boots in the same time and would still have wet feet.

This was the Captain Samuel Vimes 'Boots' theory of socioeconomic unfairness.”


https://www.goodreads.com/quotes/72745- ... s-reasoned

Das ganze nimmt derzeit seltsame Formen an ...

Zitat:
Läuft bei denen: Wie adidas und BVG mit „Ick hab meen Ticket im Schuh“ einen PR-Scoop fürs Mobile Ticketing landen


So so was im ersten Moment ja noch ganz praktisch klingt entpuppt sich beim zweiten hinsehn als skurile bestätigung der Theorie denn ...
Zitat:
Kritik kommt von Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband Igeb. Er sagte der Morgenpost: „Hier wird der Verbundgedanke für einen billigen Marketing-Gag ad absurdum geführt“. Dazu liegt der Preis erheblich über den Sozialtickets, für das Sozialhilfeempfänger noch 27,50 Euro im Monat, (330 Euro im Jahr) zahlen müssten.


Man sollte dazu vieleicht noch erwähnen das ..
Zitat:
Das Modell gibt’s vom kommenden Dienstag an für 180 Euro in zwei Läden in Berlin. Zum Vergleich: Die Jahreskarte für Berlin, die allerdings auch in der S-Bahn und in Regionalzügen gilt, kostet 728 Euro. Damit ist der Schuh für einen Schnäppchenpreis zu haben.

http://meedia.de/2018/01/11/laeuft-bei- ... ng-landen/

Ob man jetzt bei der Arge Schuhe statt ein Ticket beantragen kann? Dann hätte man immerhin neue Schuhe und ein Ticket das günstiger ist als das Sozialticket. Das ganze gesponsert von den Verkehrsbetrieben die sich nebenbei mit der ganzen Aktion auch noch ein Loch graben denn Schuhe und Ticket decken einfach nicht die Kosten die zur Herstellung und Unterhaltung der Schuhe und des Fahrbetriebs nötig wären. Anders gesagt wenn sich alle diese Schuhe kaufen würden wäre der Verkehrsbetrieb innerhalb kürzester Zeit vermutlich pleite.

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Seine Spektralität Cpt. Bucky "Saia" Sternentänzer
alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)Gründer der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, Hüter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der während eines Bades ehrenhaft erleuchtete, Beschützer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter Züchter der feinsten Flugaffen nördlich von Reykjavík, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter Geheimniskrämer und unter der Hand Händler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter Verkäufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, Bürokrat im Büro für Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in Mottrop´s Tradition, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Stiefeln...
BeitragVerfasst: 11. Jan 2018, 21:59 
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Hab's noch mal auf dötsch gefunden:
Terry Pratchett hat geschrieben:
Mumm vermutete, dass die Reichsten der Reichen deshalb so unerhört reich waren, weil sie weitaus weniger Geld ausgaben als andere Leute.

Man nehme zum Beispiel Stiefel. Mumm verdiente achtunddreißig Ankh-Morpork-Dollar im Monat, plus Spesen. Wirklich gute Lederstiefel kosteten etwa fünfzig Dollar das Paar. Erschwingliche Stiefel hingegen kosteten nur rund zehn Dollar. Etwa ein Jahr lang leisteten sie gute Dienste, dann war die Pappsohle so dünn, dass man sich selbst bei leichtem Nieselregen nasse Füße holte. Solche Stiefel hatte Mumm immer benutzt. Er trug sie so lange, bis er durch die hauchdünnen Sohlen die charakteristischen Merkmale des Kopfsteinpflasters spürte und so selbst in einer nebligen Nacht feststellen konnte, wo er sich befand.

Gute Stiefel hingegen hielten jahrelang. Wenn man fünfzig Dollar für ein Paar Stiefel ausgab, waren auch moch in zehn Jahren trockene Füße garantiert. Ein armer Teufel hingegen, der sich mit billigem Schuhwerk begnügen musste, gab in der gleichen Zeit hundert Dollar für einfache Stiefel aus und hatte trotzdem nasse Füße.

So lautete Hauptmann Samuel Mumms Stiefeltheorie über die sozialökonomische Ungerechtigkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Sache mit den Stiefeln...
BeitragVerfasst: 13. Jan 2018, 22:12 
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Es kommt nicht nur darauf an, was man ausgibt, sondern auch, wieviel man einnimmt und wo das herkommt.

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