Aktion 23

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 10:10 
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Hm, SpOn-Artikel ist etwas dünn, aber immerhin Zahlen... von 12.000 Demonstranten sprach man in Gewerkschaftskreisen, von 5.000 die Polizei... im Umkreis von Anonymous munkelte man was von 20.000. XD

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Seine Quasarische Sphärizität, der Bwana Honolulu,
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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 11:23 
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Bwana Honolulu hat geschrieben:
Hm, SpOn-Artikel ist etwas dünn, aber immerhin Zahlen... von 12.000 Demonstranten sprach man in Gewerkschaftskreisen, von 5.000 die Polizei... im Umkreis von Anonymous munkelte man was von 20.000. XD


Klingt wie deutsche Informationspolitik in solchen Sachen, einen Bruchteil meint die Polizei, die Veranstalter meinen das dreifache davon und die Presse schwankt zwischen den Angaben je nachdem um was es ging :roll:
Ich würde behaupten die 12 000 kommen am ehesten hin.

Aber gut das es halbwegs läuft.....obwohl 12 000/15 000 jetzt auch nicht sooo viel sind dafür dass in den gesamten USA mobilisiert wurde und im Verhältnis wie groß New York ist...*mecker mecker töffel* :ugly:

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 14:12 
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cRAwler23 hat geschrieben:
Ausnahmezustand (ohne Zerstörungen)

Revolution ohne Revolution? :frust:

"Das Volk urteilt nicht wie Gerichte. Es fällt keine Urteile, es schleudert Donnerkeile. Es verdammt nicht den Monarchen, es wirft die Monarchie zurück ins Nichts." - Maximilien Robespierre

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 14:29 
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tarvoc hat geschrieben:
Revolution ohne Revolution? :frust:
Blut muss fließen? Köpfe müssen rollen? :kettensäge: :kommie: :granate:
Na, dann hol' schon mal die Axt aus'm Schrank... aus dem roten Kasten mit Fenster und der Aufschrift In case of revolution break glass! ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 14:37 
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Bwana Honolulu hat geschrieben:
Blut muss fließen? Köpfe müssen rollen?

Von müssen spricht keiner. Es kommt einfach ein Punkt, an dem die kontrafaktische Aufforderung der Besetzer an die zu ihrer Vertreibung eingeteilten Kräfte der bestehenden Ordnung ("Keine Gewalt!") sich im Angesicht ihrer eigenen Wirkungslosigkeit zuerst in eine Faktenbeschreibung ("Gewalt.") und dann im selben Zug zurück in eine Aufforderung der Beteiligten an sich selbst ("Gewalt!") umschreibt. Und die Frage ist, wie man dann Position bezieht: für die Staatsgewalt oder für die antistaatliche (revolutionäre) Gewalt. An dem Punkt ist jede Position gegen Gewalt überhaupt bereits eine verkappte Position für die Staatsgewalt, die die Revolution mit Gewalt beendet und die alte Normalität wieder herstellt. Man könnte auch sagen, die Frage lautet, wie wir Position beziehen werden, wenn diese Sache (oder irgendeine zukünftige Sache) hässlicher wird als wir vielleicht erhofft hatten. Und das wird früher oder später passieren. Es geht nicht darum, ob Gewalt ausgeübt werden "muss", sondern darum, was das Wort "Ausnahmezustand" eigentlich bedeutet.

Statt eines hysterischen "Keine Gewalt! Keine Gewalt!" vielleicht lieber Bartlebys "Ich würde lieber nicht".

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 15:09 
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Naja, man muss sich nur mal die Liste bisheriger erfolgreicher friedlicher, total gewaltfreier Revolutionen :peace: ansehen...
:kopfkratz:
Wo ist die Liste? :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 15:20 
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Die Liste ist tatsächlich eher kurz. Z.B. war die Befreiung Indiens von der englischen Kolonialherrschaft keineswegs friedlich, sondern lediglich ihr bekanntester politscher Akteur war Pazifist.

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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 16:13 
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tarvoc und Bwana Honolulu hat geschrieben:
cRAwler23 hat geschrieben:
Ausnahmezustand (ohne Zerstörungen)

Revolution ohne Revolution? :frust:
"Das Volk urteilt nicht wie Gerichte. Es fällt keine Urteile, es schleudert Donnerkeile. Es verdammt nicht den Monarchen, es wirft die Monarchie zurück ins Nichts." - Maximilien Robespierre

Naja, man muss sich nur mal die Liste bisheriger erfolgreicher friedlicher, total gewaltfreier Revolutionen :peace: ansehen...
Die Liste ist tatsächlich eher kurz.


Na ja nennt mich naiv aber ich halte es für Schwachsinn sich ständig an vergangenen "Revolutionen" ein Beispiel zu nehmen (oder die Befürchtung zu haben es wird immer gleich ablaufen), stattdessen neue Wege zu Umwälzungen zu ermöglichen, sei‘s Internet, Boykott, vielleicht sogar Sabotage oder doch einfach solche Campingaktionen im großen Stiel. Revolutionen waren in der Vergangenheit immer blutig und haben manchmal nix verbessert sondern eher verschlimmert. Ich denke mal es wird auch in Zukunft noch zu Gewalt kommen aber vielleicht sollten die "Revoluzzer" selbst dafür sorgen das Gewalt nicht nötig wird. Auch auf "ACAB" sollte man dabei verzichten, auch der Staatsmacht sollte klar gemacht werden das sie im Interesse des Volkes da sind und nicht umgekehrt, gleiches gilt für wirtschaftliche/politische Elite, man braucht elitäre Hirne die Verantwortung übernehmen können, nen Dorfdepp oder einfacher Arbeiter könnte sicherlich nie etwas wirklich großes auf die Beine stellen. Revolutionen sollten sich auch vom "unten nach oben" Prinzip lösen, den Menschen muss die gegenseitige Abhängigkeit bewusst werden. (ich weiß das klingt alles etwas plakativ xD)

Ich selbst hoffe auf eine neue Form der Revolution, eine Revolution aus Individuen mit unterschiedlichen Sichtweisen (aber gleichem Kerninteresse) und nicht mehr auf ideologische Revolutionen die hinterher mehr Schäden verursacht als behoben haben. Ich hoffe ja immer das man alternative Konzepte ausarbeiten kann die dann auch gesellschaftsfähig werden. Sonst sind Revolutionen für mich Ansammlungen von Idioten die einfach zu sehr die Schuld bei anderen suchen und möglichst viel kaputt machen wollen. Wie war das? Eine Mehrheit kann auch nur eine Ansammlung von Idioten sein. Selbst wenn sie denken sie seien im Recht.

Ach und "Ausnahmezustand" bezieht sich darauf das nicht alles um einen brennen muss oder kaputtgeschlagen wird, sondern auf möglichst viele Menschen die den Alltag unterbrechen, quasi ein Generalstreik, für mich ist das ein positiver Ausnahmezustand.

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PGH'ler


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 Betreff des Beitrags: Re: aCAMPada Berlin
BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 17:23 
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cRAwler23 hat geschrieben:
Na ja nennt mich naiv aber ich halte es für Schwachsinn sich ständig an vergangenen "Revolutionen" ein Beispiel zu nehmen (oder die Befürchtung zu haben es wird immer gleich ablaufen)
Ah, wie gesagt, ich will die angesprochene Axt auch nicht rausholen, ganz sicher nicht. Aber diese Befürchtung nicht zu hegen, daß es Gewalt geben könnte, halte ich für kurzsichtig - einfach, weil so etwas bei Umwälzungen mit ziemlicher Sicherheit pasiert. Das heißt aber im Umkehrschluss, daß wir uns trotzdem fragen sollten, wie wir das so weit wie möglich vermeiden können. Es heißt aber auch, daß wir uns darüber klar sein müssen, daß sich Gewalt eventuell einfach nicht vermeiden lässt - von Seiten der Revolutionäre quasi als "Notwehr im großen Maßstab".
cRAwler23 hat geschrieben:
aber vielleicht sollten die "Revoluzzer" selbst dafür sorgen das Gewalt nicht nötig wird.
Wenn sie das können. Es liegt aber auch in ihrer Verantwortung, die Revolution, nun ja, zu einem Ziel zu bringen.
Es ist schwierig, sehr schwierig.

cRAwler23 hat geschrieben:
stattdessen neue Wege zu Umwälzungen zu ermöglichen, sei‘s Internet, Boykott, vielleicht sogar Sabotage oder doch einfach solche Campingaktionen im großen Stiel.
Wobei wir ja sehen, daß die von der Staatsgewalt auch wieder mit Gewalt beantwortet werden.

cRAwler23 hat geschrieben:
Revolutionen waren in der Vergangenheit immer blutig und haben manchmal nix verbessert sondern eher verschlimmert.
Das ist immer das Risiko, wenn das Chaos hochkocht - Risiken und Chancen gehen Hand in Hand.

cRAwler23 hat geschrieben:
Ich denke mal es wird auch in Zukunft noch zu Gewalt kommen
Ist das nicht genau die Befürchtung, die du im ersten Absatz abgelehnt hast zu haben?

cRAwler23 hat geschrieben:
Auch auf "ACAB" sollte man dabei verzichten, auch der Staatsmacht sollte klar gemacht werden das sie im Interesse des Volkes da sind und nicht umgekehrt, gleiches gilt für wirtschaftliche/politische Elite, man braucht elitäre Hirne die Verantwortung übernehmen können, nen Dorfdepp oder einfacher Arbeiter könnte sicherlich nie etwas wirklich großes auf die Beine stellen. Revolutionen sollten sich auch vom "unten nach oben" Prinzip lösen, den Menschen muss die gegenseitige Abhängigkeit bewusst werden. (ich weiß das klingt alles etwas plakativ xD)

cRAwler23 hat geschrieben:
Wie war das? Eine Mehrheit kann auch nur eine Ansammlung von Idioten sein. Selbst wenn sie denken sie seien im Recht.
Und wir wissen ja mittlerweile auch, daß es nicht nur das Phänomen der Schwarmintelligenz, sondern auch eine dazu entgegengesetzte "Schwarmblödheit" gibt. Ich denke auch, ohne ein paar Leute mit den richtigen Fähigkeiten - Überblick, Führungsqualitäten etc. - kann so ein Unterfangen wie eine Revolution nicht funktionieren. Es bleibt immer nur zu hoffen, daß es die richtigen Leute sind.

cRAwler23 hat geschrieben:
Ich selbst hoffe auf eine neue Form der Revolution, eine Revolution aus Individuen mit unterschiedlichen Sichtweisen (aber gleichem Kerninteresse)
:lol: Willkommen bei der Aktion 23. XD

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BeitragVerfasst: 6. Okt 2011, 18:08 
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Bwana Honolulu hat geschrieben:
cRAwler23 hat geschrieben:
Ich denke mal es wird auch in Zukunft noch zu Gewalt kommen


Ist das nicht genau die Befürchtung, die du im ersten Absatz abgelehnt hast zu haben?

cRAwler23 hat geschrieben:
Ich selbst hoffe auf eine neue Form der Revolution, eine Revolution aus Individuen mit unterschiedlichen Sichtweisen (aber gleichem Kerninteresse)


:lol: Willkommen bei der Aktion 23. XD


Natürlich kann ich das nicht abgelehnen, denn das wäre wirklich naiv von mir, ich denke mal man muss schon nen bissel Menschenkenntnis haben um zu wissen was sich auch Gruppendynamik entwickeln kann, besonders wenn diese Gruppe unter Druck gesetzt wird. Das Aggressionspotential ist von Mensch zu Mensch ja unterschiedlich, doch ich denke mal der großteil ist da recht ausgeglichen, vielleicht sollte man vor einer wirklich großen Revolution die global sein soll auch die eigene Psychologie berücksichtigen. Natürlich hoff ich ja auf eine wachsende menschliche Vernunft und die Fähigkeit der Selbsteinschätzung.

Was die Staatsgewalt betrifft gilt das gleiche für die Menschen dahinter, man konnte ja an Ägypten sehen das Polizei und Schlägertrupps direkt auf Befehl der Obrigkeit gehandelt haben (sicherlich auch mit internen Drohungen) doch man konnte sehen das sich das Militär zurückgehalten hat und teilweise sogar mit den Aufständischen sympathisiert hatte, die Staatsmacht sollte sich seelisch und moralisch darauf einstellen das es die Macht über sein Volk verlieren kann. Doch in Sachen Wirtschaft funktioniert das etwas anders, der Staat muss sich bei uns und in den USA nicht mehr so sehr selbst schützen, vielmehr nimmt der Staat ja Banken und Monopole in Schutz, ich denke mal genau darum muss diese Revolution auch da oben beginnen.

Mal angenommen ich wäre ein reicher Chef einer großen Firma und sehe ein soziales Zusammenbrechen des Staates (oder gleich mehrerer), eine Pleite würde die Kaufkraft auf ein Minimum senken, doch ich will schwarze Zahlen sehen und nicht untergehen, also versuche ich Druck auf Partner und Regierung zu machen, eben die gegenseitige Abhängigkeit. Man muss allen Menschen den Systemfehler bewusst machen, bin mir sicher das wir erst am Anfang an einer freiwilligen oder eben unfreiwilligen Umwälzung stehen. Revolution auf allen Ebenen und nicht mehr nur an der Basis! ;)
Es gibt ja zum Glück im Bezug auf "Occupy Wall Street" erste Anzeichen dafür das auch da oben Änderungsbedürfnis besteht. Es gibt gierige reiche die geizig sind und es gibt reiche mit Verantwortung, die ihren Reichtum mehr als Bürde als Macht betrachten. Wenn man an der Wall Street die Köpfe der reichen rollen lässt hat man eine ähnliche Situation wie damals bei den Zaren.

Ich sehe das ganze inzwischen als einen logischen Systemwandel der vielleicht (so hoffe ich) den Weg aus dem Kapitalismus findet ohne ein anderes absolutes System anzustreben. Hehe ich hoffe ja noch auf die Föderation aus Star Trek als Alternative (und das ohne Warpantrieb und Vulkanier) :D

Ach ja und mit den unterschiedlichen Sichtweisen ist wichtig und glaube das man die Gemeinsamkeiten als Kern erkennen muss (auch die Grundbedürfnisse) und alles andere soll in der Hand des einzelnen liegen, doch wenn man das gemeinsam erkannt hat kann man wirklich sagen gemeinsam ist man stark ohne in einer homogenen Masse zu verschmelzen, vielleicht so eine gewisse Zweckgemeinschaft für den Moment...

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