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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 18. Aug 2019, 20:03 
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Forumsvorlone
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fehlgeleitet hat geschrieben:
Da ich inzwischen fast alle Bücher des GSP gelesen habe bin ich mir sicher, dass der GSP Liebe bzw. den Wunsch nach Liebe in etwa mit einem angenehmen Gefühl im Unterleib gleichsetzt, die Chemie zwischen 2 Personen stimmt halt.

Es gibt eigentlich nichts am Menschen, das nicht irgendwie kulturell überformt ist. :mrgreen: Auch die reine biologische Lust ist kaum von ihren Ausdrücken isolierbar. Schon das, was eine bestimmte Person auch nur rein körperlich erregt, ist bereits kulturell mitgeprägt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 19. Aug 2019, 08:06 
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Ipsissimus des Fnorums
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Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Da ich inzwischen fast alle Bücher des GSP gelesen habe bin ich mir sicher, dass der GSP Liebe bzw. den Wunsch nach Liebe in etwa mit einem angenehmen Gefühl im Unterleib gleichsetzt, die Chemie zwischen 2 Personen stimmt halt.

Es gibt eigentlich nichts am Menschen, das nicht irgendwie kulturell überformt ist. :mrgreen: Auch die reine biologische Lust ist kaum von ihren Ausdrücken isolierbar. Schon das, was eine bestimmte Person auch nur rein körperlich erregt, ist bereits kulturell mitgeprägt.


das bezweifele ich ja auch nicht. Der GSP ist der Meinung, dass Emotionen dem Urteil wie eine träge Masse folgen. Wenn ich also glaube dass der Staat mir zu meinem Vorteil gereicht, beginne ich die Nationalhymne zu mögen und andersherum.

Aber was ist nun damit gesagt, dass es einen Zusammenhang gibt?
Zitat:
Tarvoc: @Bwana: Also "Liebe" als genau diejenige emotionale Konfiguration, die perfekt zur bürgerlichen Ehe passt. Was für ein interessanter Zufall! XD


Ich möchte mal eine Geschichte erzählen. Als ich noch gut aussah und nicht zu den Fettklöpsen gehörte hatte ich eine schöne Freundin. Wir haben bestimmt Dutzende male miteinander Schluß gemacht. Immer wenn wir nicht zusammen waren waren wir wirklich glücklich miteinander. Aber sobald wir wieder offiziell zusammen waren ging diese Beziehungshölle los.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen? Von wegen.
An einem geilen Arsch ist nichts zu kritisieren.

Nur eben an der Institution drumherum, die aus dem ganzen diesen blöden Zirkus werden lässt, die ist zu kritisieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 19. Aug 2019, 08:46 
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Beschwerdennazi
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Zu deinem Beispiel. Es ist aber auch ein erheblicher Teil persönliche Einstellung ob man sich diesen Zwängen unterwerfen will oder nicht.
Mir fällt dazu ein netter Spruch aus Haus des Geldes ein den lustigerweise genau der Typ brachte der mich an dich erinnert.

Wenn du Speed nimmst und dann ein Kind bekommst hör nicht auf Speed zu nehmen weil du das Kind später dafür hasst das du dich geändert hast obwohl du das nicht wolltest.

Frei ausm Kopf.

Ähnlich verhält es sich mit einer Beziehung auch. Wenn du dich in einer Beziehung zugunsten der Beziehung zu sehr veränderst beginnst du die andere Person dafür zu hassen das du nicht mehr das machen kannst was du willst.

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alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)Gründer der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, Hüter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der während eines Bades ehrenhaft erleuchtete, Beschützer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter Züchter der feinsten Flugaffen nördlich von Reykjavík, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter Geheimniskrämer und unter der Hand Händler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter Verkäufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, Bürokrat im Büro für Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in Mottrop´s Tradition, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5


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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 2. Sep 2019, 21:47 
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Ipsissimus des Fnorums
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Auf die Gefahr hin euch wieder lästig zu sein nun die vorerst letzte Resension eines GSP-Buches, Imperialismus2+3 kommen irgendwann auch mal, aber ich möchte nun erstmal von anderen Verlagen was lesen - unter anderem.

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Der alte Titel des Buches lautet: Hitler - ein deutscher Politiker.

Die Intention des Buches, Hitler und seinem Faschistenpakt den Nimbus des unbegreiflichen zu nehmen und zu zeigen, inwiefern der Faschismus eben bürgerliche Herrschaft ist, also durchaus auch mit der Demokratie verwandt, wenn natürlich auch nicht Deckungsgleich.
Der Staat ist im Faschismus nicht mehr in erster Linie ideeler Gesamtkapitalist, sondern stellt fest, dass seine Stellung in der Welt einer Korrektur bedarf, die ohne den offenen Kampf gegen die bisherige Ordnung nicht zu haben ist.
Dementsprechend setzt er auch nicht mehr auf den Privatmaterialismus seines Volkes, sondern möchte dass der Untertan in der Rolle des Staatsbürgers aufgeht, also nur noch der Materialismus der Nation eine Rolle spielt, dementsprechend sind die Rechte der Bürger nur noch unnötige Hindernisse, von der Gleichheit aller Menschen wollen die Nazis mit ihrer Rassentheorie eh nix wissen.

Hitler machte vor, wie wenig ein Staat sich an die Sachzwänge des Kapitals binden muss. Als Gröfaz macht er massig Schulden und die größte Geldfälschungsaktion der Geschichte: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_Bernhard
Die staatlich Subventionierte Arbeit sollte sich nach dem gewonnen Krieg verdient machen, Hitler spekulierte darauf nach dem Ostfeldzug kapitalistische Großmacht sein zu können, wollte also offensichtlich selber nicht für alle Ewigkeiten am faschistischen Staatsrettungsprogramm festhalten, sondern nur solange, bis Deutschland sich hätte wieder auf dem Weltmarkt behaupten könne.

Der Antisemitismus hat dabei für Hitler vor allen Dingen die Funktion, die Niederlage des deutschen Reiches im 1. Weltkrieg zu erklären, ohne ihnen die Qualität als Herrenrasse abzusprechen. Hitler möchte eine Einheit des Volkes herstellen, und erklärt die mommentane Zerrissenheit mit "inneren Feinden", die an allem Ungemach schuld sind.
Das er dabei auf die Juden gekommen ist, war mehr oder weniger zufällig. Sie eigneten sich gut als Sündenböcke, eben weil sie gut assimiliert waren und sich deswegen als Subjekt einer Verschwörung eigneten.

Insgesamt hatte Hitler Erfolg, weil die Propaganda die die Nazis verbreiteten eben auf offene Ohren stieß. Die Menschen waren damals eben so dumm wie heute und redeten lieber von der "Schande von Versailles" als gegen die Kapitalisten zu kämpfen, die ihnen das Lebensnotwendige streitig machten.

Dabei haben sich sowohl die Kommunisten wie auch die bürgerlichen Parteien nicht zu einer funktionierenden antifaschistischen Einheitsfront aufraffen können, weil die Kommunisten nicht den Nationalismus der Proletarier kritisieren wollten, die bürgerlichen Parteien wie die SPD allesamt selbst Nationalisten waren und Hitler im Großen und Ganzen zustimmten, und mit steigendem Erfolg Hitlers eben auch nach und nach ihre Skepsis aufgaben.

Entsprechend verlogen fallen die bürgerlichen Theorien über den Faschismus aus, die ausdrücklich den Faschismus sich nicht erklären wollen, sondern aus moralischen Gründen auf seiner Unbegreiflichkeit beharren.
Eine komische Haltung für einen, der wirklich einen neuen Faschismus verhindern will. Die kritische Theorie fällt gar in einen negativen religiösen Pathos, andere machen Hitlers missratene Kindheit für seinen Judenhass verantwortlich, erklären Hitlers Taten also zu Taten einer Privatperson, um eben von der Rolle des Staates abzulenken, dessen demokratische Institutionen im Faschismus größtenteils wunderbar weiterfunktionierten und nur wenig korrektur bedurften.

Das Moralisieren hat seine Gründe. Der erste ist, dass bürgerliche Antifaschisten den ganz normalen Nationalismus von Karl Arsch und sein Mitmachertum für Kapital und Staat nicht kritisieren wollen, weil sie diesen für die demokratische Nation brauchen.
Der zweite ist, dass Hitlers Analysen von der schwachen Weimarerrepublik und der Gefahr durch die Bolschewisten und assoziale Elemente jedem Demokraten einleuchten.
Dementsprechend werden ermordete Rotarmisten, Zigeuner und "Assoziale" nur selten erwähnt, wenn es um die Opfer des Nationalsozialismus geht.

Schließlich dient der Antifaschismus noch als Antikommunismus, der sich mit der Totalitarismustheorie totalitär gegen alles stellt, was mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht kompatibel ist.

Ein kleines Leckerli: 1995 wurde ein ehemaliger SED Mann für den Mord an 2 Polizisten 1931 schuldig befunden, aufgrund alter NS-Akten. Kurz darauf wurde ein überführter Kriegverbrecher der Wehrmacht wegen Verjährung "leider" freigesprochen.

Das die BRD es mit ihrem Antifaschismus nie besonders ernst meinte wurde ihr gerne von der DDR Führung vorgeworfen. Selber hat sie aber auch nicht allzuhart gegen ehemalige Nazis durchgegriffen. Der Antifaschismus war auf beiderlei Seiten ein ideologisches Programm, die BRD sollte es gegen den Verdacht erheben irgendetwas mit dem dritten Reich zu tun zu haben, die DDR nutzte den Antifaschismus als alternative zum Kommunismus, den man ja zu gunsten des Revisionismus aufgegeben hatte.Man hoffte mit dem Antifaschismus eine gemeinsame Basis mit nicht allzu bösartigen Imperialisten zu haben und so eine friedliche Koexistenz zu erreichen anstatt auf der Weltrevolution zu beharren.

Schon die Faschismusanalysen der Komintern kranken an dem mangelhaften Staatsverständnis der Leninisten, die der Meinung sind die Faschisten seien eine Bande wildgewordener Kleinbürger oder die Privatarmee des Finanzkapitals.
Das sie Hitlers Parolen inhatlich kaum kritisieren sondern ihm nur Verführung vorwerfen spricht übrigens auch gegen die Bolschewiki, genauso wie sie die SPD abwechselnd als Arbeiterverräter und als potentielle Bündnisspartner sahen.
Fast neidisch blicken sie allesamt auf die agitatorisch erfolgreichen Faschisten.

Insgesamt scheint das unbehagen der Linken was inhatliche Auseinandersetzungen angeht Tradition zu haben. Das Opfern von Inhalten zugunsten einer breiten Masse scheint nicht von Erfolg gekrönt zu sein.

Die Geschichte mit dem Recht auf Arbeit kommt in dem Buch allerdings nicht mehr vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 4. Sep 2019, 12:07 
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 Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital
BeitragVerfasst: 22. Sep 2019, 05:05 
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Ipsissimus des Fnorums
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Dillmann beschreibt den werdegang von China in den letzten 200 Jahren.

Die Schwäche des Kaiserreiches führte zu einem Willen, sich politisch zu erneuern. Die Kuomintang kämpften dabei in 2 großen Bürgerkriegen gegen die Kommunisten, verfolgten aber bei näherem Hinsicht ähnliche Ziele: ein starkes China. Die Kommunisten waren sogar lange Teil der Kuomintang, bis diese mit einer antikommunistischen Säuberungswelle begannen.
Wesentlicher Unterschied war, dass die Kuomintang China direkt vom Feudalismus in einen Kapitalismus überführen wollten, während die Kommunisten dem Beispiel der SU folgen wollten und sich zunächst vom Weltmarkt abzukapseln.

Die Kommunisten konnten sich schließlich durchsetzen, (Stalin finanzierte übrigens lange die Gegnseite, weil er ein befriedetes China wollte) und zwar gegen den Willen der USA, die dies als "loss of china" quittierten, sich aber damit trösteten, dass die Kommunisten eh bald die Kontrolle im Land verlieren würden.

Die Kampagne "lasst 100 Blumen blühen" wo Mao ehrliche Kritik an seiner Herrschaft forderte beendete er mit Säuberungsaktionen, als ihm die Kritik zu weit gehen und mti der Diffamierung von Intellektuellen.
Maos Kapitalismuskritik und die seiner KP war immer nur eine halbherzige, er gedachte den Kapitalismus als Geburtshelfer für seine Industrie zu benutzen, ähnlich wie es Lenin und sein Nachfolger Stalin taten. Sie gaben den Unternehmen Planziffern vor, doch wie diese zu erfüllen waren war ihre Sache.

In den 50ern ging es mit der Lebenserwartung im Land bergauf, doch das zunehmend schlechtere Verhältniss zu Russland sowie vollkommen Illusionäre befunde über die Leistungsfähigkeit des Landes veranlasste Mao zweimal zum großen Sprung nach vorne, sowie zur Kulturrevolution wo er versuchte mit Hilfe massiver moralischer Kamapgnen die Bevölkerung zu höchstleistungen anzustacheln, um China möglichst schnell zu industrialisieren. Der große Sprung nach vorn kostete 20 Millionen Chinesen das Leben, weil die Versorgung mit Lebensmitteln zusammenbrach, die Kulturrevolution führte China durch die roten Garden an den Rand eines neuen Bürgerkriegs.

Nach Maos Tod änderte sein Nachfolger Deng den Plan. Enttäuscht von den Erfolgen des Sozialismus führte er den Kapitalismus nach und nach wieder ein, mit den entsprechenden Verwerfungen.
Durch Chinas schiere größe konnte die KPCh den ausländischen Kapitalisten Bedingungen diktieren, zum Beispiel die Beteiligung einheimischer Unternehmen, wodurch China nach und nach selbst große Kapitale bekam und als einziges Entwicklungsland den Sprung an die Spitze der Weltwirtschaft schafften.
An der wütenden Reaktion des Westens darauf kann man sehen, wie das Wort "Entwicklungsland" sicher nie gemeint war. :doh:

Dabei gibt es in China die Besonderhheit der Einparteienherrschaft, die den Westen eben wütend macht, weil sie ihm keine Hebel in Form von NGOs und Opposition in die Hand gibt, mit der er China schwäcen könnte.
Die Einparteienherrschaft ist das letzte Überbleibsel des Sozialismus, auch wenn die KPCh nicht müde wird eine Kontunität zischen dem ML und ihrer heutigen Situation zu behaupten. Und in einer weise stimmt das auch. Von Beginn an waren die Chinesischen Kommunisten in erster Linie Nationalisten, und dieser Nationalismus hat sich schlußendlich des Sozialismus entledigt, mit dessen Hilfe er an die Macht kam.
Weiterhin hat sich ihr Wertfetischismus erhalten, der folgerichtig von einer falschen Kritik des Kapitalismus zu seiner Bejahung führte.

Die Linken gestern wie heute meinen in China immer noch einen Verbündeten gegen die USA zu haben oder aber eine Diktatur, die Tibet unterdrückt und nehmen nicht zur Kenntniss, dass es sich um eine stinknormalen Imperialismus handelt.

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