Aktion 23

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 Betreff des Beitrags: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 07:30 
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Kalif von Kalifornien
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Sagt mal einer... Gibt's sowas schon? Also als Kunstform? Hab nämlich nichts dazu gefunden.

Flussbett (1987)

Zusammenfassung:
Aus der Sicht eines Polizisten schildert der Film Vorfälle, die sich rund um die Jagt nach einem entflohenen Serienkiller ergeben, und dessen Jagt auf den Flussfischer Samuel. Durch die unchronologische Erzählweise bleiben dadurch viele Storylücken.

Bewertung:
Der Film, mit einem wunderbaren Daniel Hassignton in der Hauptrolle, spielt bewusst mit den Erwartungen des Zuschauers, und man muss den Film schon mindestens zwei Mal sehen, um etwas zu verstehen. Der permanente Wechsel zwischen Bloßer Erzählung und tatsächlichem Film fordert viel Konzentration, grade gegen Ende des Films werden die Schnellen Schnitte manch einen überfordern.
Trotzdem ein toller Film, der auch mit Musik und Kulisse gut arbeitet und spannende Geschichte erzählt, die nur teilweise etwas langatmig und auch uninteressant wirkt.

(8/10)

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Phoolessor Xerxes, (Mitbe)Gründer der Univers-City of Sockovia, Mentor des Hauses der Spiritualität, Theorist der Phoolischen Magick, Meister der nur Scheiße redet, erkunder der Kleiderloge und Gründer des Xerxismus. Außerdem unerreichter Großmeister im Xerxes-sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 13:55 
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:kopfkratz: Warum genau hast du jetzt 'nen eigenen Thread aufgemacht? Also, was ist jetzt so das Besondere (sorry, falls ich was Offensichtliches nicht sehe...)?

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 14:26 
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Kalif von Kalifornien
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Der Film ist eher unbekannt und dadurch eher Kunst. Dachte ich mache einen Thread auf für ein paar wirklich Besondere Filme die in den normalen nicht rein passen...

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Zuletzt geändert von ƱoS Xerxes am 21. Feb 2018, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 17:12 
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Wenn die Wolken weinen (1973)

Zusammenfassung:
Irgendwo in einem Wüstenkaff warten die Bewohner auf Regen. Was anfangs simpel und vertraut klingt entpuppt sich jedoch schnell als psychedelische Achterbahnfahrt durch die Seelen der Hauptprotagonisten Cedric und Malvina die, gefangen an diesem Ort, mit den seltsamen Bewohnern konfrontiert werden und sich ihren tiefsten Ängsten stellen müssen.
Untermalt wird die ganze Szenerie mit den Bildern eines fernen Gewitters das nie näher zu kommen scheint gepaart mit dem unablässigen Grummeln weit entfernten Donners.
Als es dann endlich regnet brechen auch bei Cedric und Malvina alle Dämme und es wird klar das ihr Krieg nur der Spiegl eines weit größeren Konfliktes ist.

Bewertung:
Berücksichtigt man das entstehungsdatum dieses Films und die beschränkten Mittel eines jungen Stanislav Bromski im Regiestuhl muß man ihm einfach zugestehn das er wegweisend war für den Film seiner Zeit. Bromski versteht es wie kein anderer eine latente Spannung aufzubauen die bis zum zerreissen gedehnt wird. Eigentlich ist man dann auch schon gelangweilt und man glaubt es käme kein gescheiter Abschluss der Story doch auch hier zeigt Bromski mit geschickt platzierten Plottwists und Mindfucks das nicht alles so ist wie es scheint. Am ende fragt man sich eigentlich nur wer hier eigentlich der Böse war oder ob man es nicht vieleicht selbst ist. Richtig stilvoll kommen dann auch noch die wundervollen Landschaftsaufnahmen daher die teilweise in atemberaubender Länge gezeigt werden ohne jedoch auf dauer langweilig zu wirken.
Sicher nichts für das Mainstream Publikum aber aufgrund des Hintergrundes wie dieser Film entstanden ist grundsolides Handwerk.

(8/10)

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"Wir sind nicht der Abschaum. Wir sind der schillernde, toxische Schleim der auf dem Abschaum schwimmt ..."
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alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)Gründer der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, Hüter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der während eines Bades ehrenhaft erleuchtete, Beschützer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter Züchter der feinsten Flugaffen nördlich von Reykjavík, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter Geheimniskrämer und unter der Hand Händler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter Verkäufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, Bürokrat im Büro für Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in Mottrop´s Tradition, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5


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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 17:48 
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Dorn (1997)

Ja, keine Rezension des Originals von 1965, ich meine tatsächlich das 1997er Remake.

Zusammenfassung
Die Geschichte von Robert Dorn, der mittels seines mathematischen Genies ein Vermögen an der Börse (im Original London, hier die Wall Street) macht, um dann das Land ins Chaos zu stürzen, sollte ja allgemein bekannt sein. Es entwickelt sich zudem eine Dreiecks-Liebesgeschichte zwischen Robert, seiner Angebeteten Lucia und seinem Widersacher Leon, die einigermaßen tragisch endet, nicht nur für die direkt Beteiligten.

Bewertung
Die eigentlich überflüssige Dreieckskiste zwischen Robert, Lucia und Leon, die im Original nicht vorhanden war, im Remake aber einen großen Teil der Story einnimmt und eine der Hauptmotivationen von Robert darstellt, ist leider 08/15-Hollywood-Scheiss, aber anders als im Original kann man immer wieder deutliche Anspielungen zu Mythologie (Marduk und Tiamat, der Weltenbrand der nordischen Religion), Sagen und Fabeln (die Romanvorlage spielte ja bereits auf die Geschichte vom Löwen mit dem Down in der Pfote an) erkennen. Leider ist gerade die männliche Hauptrolle mit einem jungen Seth Doorman ein wenig schwach besetzt, was aber durch das fabelhafte Zusammenspiel von Rosalie Craft als Lucia und Michael Easter als physisch imposanter Leon beinahe wieder ausgeglichen wird.
Der apokalyptisch anmutende Schluss wird von vielen im Vergleich zum Original als maßlos übertrieben betrachtet, aber ich finde, gerade in dieser völlig übertrieben dargestellten Eskalation spiegelt sich der Wahnsinn des Systems wieder.

Fazit
Vielleicht technisch nicht die gelungenste Neuverfilmung, aber dank einiger verborgener Stärken durchaus ein Geheimtipp.

7.5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2018, 19:45 
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Kalif von Kalifornien
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Blutweg (2005)


Zusammenfassung:
Als sein Wagen abraucht strandetet der Deutsche Marinekapitän Baldur Senskamp mitten im Mexikanischen Ödland. Am Abend begegnet ihm auf seinem Marsch Richtung der letzten Tankstelle der Junge Ron Simons, ein Deserteur, der ihm erklärt, das die Tankstelle verschwunden ist, und das es nach seinem Wissen auch keine andere in den nächsten 50km geben wird. Die beiden setzen sich an den Straßenrand und warten auf Hilfe oder den Tod, der auf die ein oder andere Art und Weise einzutreten droht, als auch die letzten Wasserreserven knapp werden und sich der Cäptn als etwas anderes entpuppt als er vorgibt zu sein.

Bewertung
Der Film ist die Erstregiearbeit des jungen Hessen Jens Meier, und erzählt absolut unaufgeregt und ruhig die Eskalation einer Hoffnungslosen Situation. Trotz der weiten Landschaft entsteht ein Kammerspielartiges Szenario, das den beiden Hauptdarstellern alles abverlangt, das sie zu bieten haben. Die Szenen sind sehr lang und es gibt nur 3 Einstellungen, und damit auch nur 3 Schnitte, was die Exzellente Leistung der Kamera, geführt von der Jungen Jenny Schneider, ins Zentrum rückt. Filmmusik gibt es keine ; alles wirkt sehr dokumentarisch und trocken, was aber nie stört sondern nur zum Flair beiträgt.
Insgesamt ein gelungen Stück Arbeit, das tief in die Menschliche Seele blicken lässt, ohne kitschig zu werden. Dabei gibt es keine großen Wendungen ; das Ende ist ebenso radikal wie logisch, an Brutalität aber kaum zu übertreffen, was auch eine FSK 18 Wertung zur Folge hatte.

(9/10)

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 20. Feb 2018, 17:22 
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Einer meiner Lieblingsfilme

Atomic Dreams - Strahlende Träume
(1982)

Handlung:
In einem alternativen Amerika der 50er Jahre erwacht die (zu beginn des Films 8 jährige) Donna nach einem Atomkrieg im Körper ihres 18 Jahre alten Körpers. Schwer traumatisiert wühlt sie sich aus dem Schutt und macht sich zusammen mit dem verwahrlosten (und stark behaarten) Einsiedler Leonov (der aufgrund seiner jahrelangen Isolation einfach Angst vor allem hat) , der bis zur unkenntlichkeit vernarbten Kanibalin Krowe (im englischen Original "scarred" Krowe) dem kompromisslosen Soldaten Tim (der aufgrund seiner zahlreichen Bionischen Implantate gleich in zweierlei Hinsicht keine menschlichen Gefühle mehr hat) und ihrem Rottweiler 22 (gesprochen two two)auf, um zum einzigen Ort auf dieser Welt zu kommen den sie kennt, Kansas City.
Dabei treffen sie in den Ruinen eines radioaktiv verseuchten Amerika auf allerlei seltsame Gestallten und Orte aber ... sind sie überhaupt noch in Amerika?

Bewertung:
Unschwer zu erkennen von welcher Vorlage dieser Film inspiriert wurde. Und tatsächlich finden sich überall liebevoll verstreute Anspielungen auf den Zauberer von OZ. So wird z.B. der Weg nach Kansas City durch gelbe Schilder angezeigt und auch andere prominente Persönlichkeiten des Originals haben in diesem Machwerk einen auftritt. Jack Miller der in seinem späten Werk nicht nur Regie führte sondern auch einen kleinen Gastauftritt hat (wer findet ihn?) versteht es vortrefflich die Szenerie eines postapokalyptischen Amerikas in teilweise Märchenhafte Bilder zu verpacken (unvergessen das von Pflanzen überwucherte Kansas City oder die reflexion der Atomexplosionen im Auge von Donnas Teddy). Dabei wirkt der ganze Film zu keinem Zeitpunkt kitschig und brilliert wohl auch grade durch die immer wieder kurz auftauchenden "Traumsequenzen" der 8 Jährigen Donna die ohne Tabu und Scham das grauen eines thermonuklearen Krieges zeigen. Wer die originalvorlage kennt wird sogar am Ende nochmal überrascht.

(10/10)

P.S. Ich würde mir wirklich gern ein Remake wünschen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 20. Feb 2018, 17:47 
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Alter, nein. Bitte kein Remake von Atomic Dreams, das kann heutzutage nichts mehr werden. Der Film ist einfach ein brilliant-schmutziges Stück knallbunter 80s-Dystopie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 20. Feb 2018, 19:21 
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Mathington - Schule kann tödlich sein (2015)

Zusammenfassung:
Der Film dreht sich um die Schüler Eric Willington, Mattew Adam's und Caroline Shining, die einen Amoklauf an ihrer Schule planen. Mit Waffen und Minen ausgestattetet stürmen sie an einem Montag Morgen die Schule, doch als sie den ersten Schüler erschießen rastet ihr Lehrer, Ken Collins, aus, und beginnt eine Treibjagt durch die Schule, um die Täter zur Strecke zu bringen. Als sich die Hausmeister auch noch als Zombies entpuppen und eine Bombe im Heizungskeller zu ticken beginnt, ist das Chaos perfekt. Plötzlich müssen die Täter selbst dafür sorgen, nicht abgeschlachtet zu werden, und der Schule heil zu entkommen.

Bewertung :
Hab den Film mal Abends in der Videothek entdeckt. Es handelt sich hier um ein Werk des Amerikanischen Regisseurs Thomas Eden, der 2003 der "Bethlam" - Schmiede Beitrat und seit dem eigentlichen nur noch Mist produziert. Der Film reiht sich ein zwischen Schandstücken wie "Totenhochzeit" und "Die Hütte der Hexe" ein, die von bekannten Kritikern regelrecht zerissen wurden. Nun hat er sich wieder an einem klassischen Horrorfilm probiert, was allerdings nichts bringt. Die Schauspieler sind bis auf Kevin Wesnoth, der den Mathelehrer spielt, Amateure, und das merkt man leider auch. Es kommt dadurch zu keiner Zeit Spannung auf, obwohl das Konzept durch den Rollentausch etwas verspricht, was den Film auch due erste Viertel Stunde spannend hält. (Auch die beisende Satire am Anfang ist toll.) Mit dem ausrasten des Lehrers baut der Film aber immer mehr ab und verkommt wahnsinnig schnell zu einer Generischen Blutorgie ohne Sinn und Verstand. Dazu kommen total wahnwitzige Morde und Ereignisse (Es ist einfach nicht logisch jemanden mit einem Geodreieck zu köpfen). Der Film verliert sich immer mehr in Horrorversuchen, die kläglich scheitern, und hat auch noch ein offenes Ende, das einen zweiten Teil verspricht. Man kann nur hoffen das die Macher bis dahin ermordet werden.

(2/10)

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 Betreff des Beitrags: Re: Besondere Filmrezensionen
BeitragVerfasst: 20. Feb 2018, 20:28 
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Ich bin echt versucht die Rezensionen mal in anderen Foren zu streuen um dann zu gucken wie das Volk dort reagiert. Richtig toll wäre natürlich ein "Ja den hab ich auch gesehn so toll war der nicht" :ugly:

Da wir grade bei Grottig sind

Blumen für Margrit
(2013)

Inhalt:
Ein Film aus dem lange verkannten Genre des Kannibalenfilms. In einer Welt in der das essen von Menschenfleisch nichts verwerfliches ist und die generell frei ist von religiös induzierter Moral beschließt Margrit das sie lieber beerdigt werden will und stößt damit nicht grade auf gegenliebe. Nur ihr Ehemann Hermann hält zu ihr und verliert alles um ihr ihren letzten Wunsch zu erfüllen.

Bewertung:
Irgendwie ein abstruser Mix aus Romantikschnulze und Moralapostelfilm mit dme versuch durch das Thema Kannibalismus doch noch zu schockieren. Dabei überzeugt Margrit (gespielt von Ronda Lindström die dem ein oder anderen vieleicht aus eher freizügigen Filmen bekannt sein dürfte) anfangs noch bei ihrem versuch Hermann (gespielt von Fred Lundquvist) davon zu überzeugen das sie nicht gegessen werden will. Was den Film dann vollends zereist ist die offensichtliche christliche Dogmatik die im Verlauf immer mehr zu Tage tritt und darin gipfelt das eine (bekehrte) Ronda Lindström einen 10 Minütigen Monolog hält der in etwa so aussagekräftig ist wie die Werbesendung eines Bibelverkäufers im Teleshopping um Mitternacht. Das ganze wirkt dann auch eher Krampfhaft und selbst die Liebesszene zwischen Lindström und Lundquvist kann dann auch nicht mehr überzeugen. Für die darstellung einer moralbefreiten Welt gibts dann doch noch mal einen Punkt extra und einen noch dafür das die ganze christliche Propaganda die einem ganz offen untergeschoben wird ab einem gewissen Punkt so grotesk wie amüsant wirkt.
Schade für die Darsteller die sich mit diesem Film kein Denkmal setzten. Die alten Lindström Filme waren besser.

3/10

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