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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 26. Mär 2018, 19:33 
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Phoolische Magie ist wie Chaosmagie mit ADHS ... ist mir irgendwie heute eingefallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 15. Apr 2018, 16:55 
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Bin ich dann jetzt mal bim Liber KKK des Liber Kaos angekommen und möchte an dieser Stelle folgende Formulierung für Discordische Magie vorschlagen.

Discordische Magie ist vieleicht die erste weiterentwickelte Form der Chaosmagie die das neue Äon hervorgebracht hat. Sie ist quasi der discordische Weg der Chaosmagie hin zur hohen Magie.
Die dabei benutzen Techniken entspringen dabei eher zufällig den Chaosmagischen überlegungen, ja waren sogar nie als anlehnung an die Chaosmagie geplant, funktionieren jedoch auf seltsame Art und weise und führen ebenso, wenn auch anders, zum Ergebniss der Meißterschaft der Magie wobei der Magier selbst (oder Phool) denoch schon aufgrund des Prozesses den er durchläuft ein anderer sein wird als der, der den (reinen) weg der Chaosmagie wählte.

Anzumerken ist hier noch das ich gewisse Parallelen zwischen OS und Astraler Magie sehe ebenso fallen mir gewisse ähnlichkeiten in den Techniken der Systeme auf wobei man sagen kann das discordische Magie diverse (grade die Wesensschöpfenden) Prozesse konsequent zusammenfasst.
Fragt man sich nun wo die Illumination in der Phoolschen Magie zu finden ist so mag ich darauf Antworten das eben jenes abdriften in eine gesunde Form der Ver-Rücktheit, jenes Stadium des "alles was ich glaube ist auch so" eben dem entspricht was die Chaosmagie vieleicht als Illuminationsprozess beschreibt.
Die visualisierung des Phools in seinem Ideal innerhalb des unbegrenzten Raums des OS stellt somit die zusammenfassung der Prozesse dar, die letztendlich zur völligen Entwicklung des Discordomagischen Selbst führen (können).
Das was die Chaosmagie als "Laterne" bezeichnet ist also der Phool selbst der sich in seimnem Bestreben nach Illumination ein Bild im OS schaft das ihn selbst repräsentiert welches er jedoch im kreativen Schöpfungsprozess dem er unterliegt permanent neu kreiert um letztendlich ein Ideal seiner selbst zu erschaffen. Dieses finale Ideal entspricht in letzter konsequenz der "Laterne" der hohen Magie.
Dabei wird nicht nur äusserlich manipuliert und umgestaltet. Der Phool schreibt seine eigene Lebensgeschichte um, beginnt daran zu glauben und erschafft sich so selbst neu im gewissen das das was er dort erschaft dem am nächsten kommt was er ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 16. Apr 2018, 09:03 
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Sehr interessanter Beitrag Captain. Bei mir ist es mehr ein Eindruck als ein faktenbasiertes Urteil, da die Lektüre von Liber Null und Liber Kaos schon ein wenig zurück liegt, allerdings erscheint es mir ebenfalls so, dass es in beiden Werken mehr um das Manipulieren der Welt durch Magie geht, während in Phoolschen Magie die Selbsterkenntnis und Transformation (Illumination in der Chaosmagie) an oberster Stelle steht. Ich nehme an, dass kaum oder keine erfolgmagischen Operationen mehr notwendig sind, wenn man diesen Zustand erreicht hat, da dann der Schmendrik greifen sollte. Möglicherweise muss man ihn aber auch immer wieder aufs neue erreichen, da alles im kontinuierlichen Fluss ist. Das kann aber auch mein subjetkiver Eindruck sein, da sich meine Auffassung von Magie in den letzten 12 Monaten permanent verändert und weiterentwickelt hat. Weiterhin gibts sehr viele Auffassungen von dem was Chaosmagie kann und ist, davon ist Carrolls Perspektive nur eine, die selbst im Pakt von Vielen Menschen nicht eins zu eins geteilt wird.

Wie dem auch sei, ich finde den Aspekt mit der Laterne oder dem Bild des magischen Selbst des Phools als Orientierungspunkt für die magische Reise extrem wichtig. Das regt zur permanenten Selbstkontrolle und zu einem Hinterfragen des eigenen Selbst an. Wenn du deine eigenen Abgründe nicht erkannt hast und die eigenen Dämonen nicht kennst, wird dich Magie wohl ehrer zu Grunde richten, als dein Leben lebenswerter zu machen. Ich spreche hier aus bitterer Selbsterfahrung. Diese Tendenz ist bei Menschen die sich der Schwarzen Magie zuordnen aber noch wesentlich ausgeprägter als bei Chaoten. Mein Lieblingsschundautor E. A. Coetting lebt davon, dass er irgendwelchen Vögeln die Scheine aus der Tasche zieht und ihnen göttliche Macht verspricht. Hierbei bedient er meist genau diese destruktiven Triebkräfte im eigenen Selbst, die der Phool zu erkennen und transtendieren bestrebt ist. Klar manche Bedürfnisse bestehn auch nach kritischer Prüfung fort, aber ich bin (mittlerweile) eher dafür zu Fragen woher ein Bedürfniss kommt und wohin mich dessen Befriedigung führt, als gleich nen Dämon zu beschwören und ihn zu beauftragen er möge dies für mich tun. Die lachen über wenige Dinge mehr, als wenn sie dir nen Wunsch erfüllen und du genau daran zugrunde gehst. Und auch der Gedanke, dass irgendeine Wesenheit die du nicht selbst erschaffen hast, deine Wünsche erfüllt ohne sich dafür was zu nehmen ist lächerlich ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 16. Apr 2018, 18:49 
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In der Tat lässt sich über die Jahre eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Phoolschen Charakters erkennen. Das ist an für sich nichts besonderes da im Grunde jeder Organismus von veränderung betroffen ist etwas anderes ist das jedoch wenn der Phool selbsttätig an seinem Ideal rumwerkelt.
Wie eine gute Figur in einem Roman formt und kultiviert der Phool sein Ideal im OS. Beständig bestrebt dort etwas hinzuzufügen oder etwas wegzulassen je nachdem was er grade so auf seinen Reisen in den inneren Cosmos entdeckt hat.
Der Phool macht das mit dem spaß und der neugier eines unbedarften Kindes und in der Regel ist das Ideal welches sich dadurch im OS formt ebenso unbelastet von Norm, Konvention oder Moral.
Durch das erneute Bewustwerden das das Ideal des OS das Ideal seiner selbst ist erlangt der Phool die Fähigkeit sein eigenes Bewusstsein im äusseren Cosmos so umzuformen das es sich an das Ideal des OS annährt um letztendlich nahezu mit diesem zu verschmelzen (gemäß den Regeln der Möglichkeiten dieser Realität).
Mache Phools nennen diesen Prozess "die Einswerdung" andere behaupten hingegen ich hätte diesen Begriff grade erst erfunden. Wie dem auch sei, betrachten wir uns selbst als klumpen Keksteig (und damit meine ich nicht unser äusseres) von dem wir nun etwa die hälfte entfernen und diese hälfte mit allerlei leckereien versehen und zwar in einer art und weise das man sagen könnte dieses Stück entspricht nachher dem Idealen Keks. Fügen wir die beidne Klumpen nun zusammen stellen wir fest, dass wir zwar nicht ganz den Idealen Keks erschaffen haben aber uns diesem immerhin annähren konnten. Je öfter man diesen Prozess wiederholt desto näher scheint der Keksteig dem Idealkeks zu rücken. So einfach ist das.
Sollte dies Teil einer Vorlesung sein oder du sonnstwie jemandem die Einswerdung erklären dann kannst du nun an dieser Stelle versuchen Kekse zu verkaufen.
Der Trick des Phools ist nun das er überhaupt gar nicht mal die zwei Klumpen zusammenfügen muß da beide Klumpen Keksteig im grunde immer noch ein Klumpen sind. Klingt komisch heißt aber nichts anderes als das sich die veränderungen die ich an dem Ideal im OS vornehme sich subtiel im äusseren manifestieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 23. Apr 2018, 19:02 
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Evtl sollte man diesen Abschnitt nochmals sepperat betrachten. Immerhin gibt er wertvolle Ratschläge zur entwicklung seines magischen Selbst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 14. Sep 2018, 23:15 
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Mir ist noch ein ganz wesentlicher Punkt eingefallen. Wärend Chaosmagie mit mehreren Göttern und Wesen arbeitet bildet bei uns die Basis in der Regel immer Eris oder ein Aspekt von ihr in ihrer Funktion als kosmischer Keksteig.
Das heißt alles was wir erschaffen entsteht aus Eris selbst bzw dem was sie für uns verkörpert. Brauchen wir eine Wesenheit oder einen Gott dann erschaffen wir uns unser Wesen maßgeschneidert durch das Erismorphing und greifen nicht auf Götter zurück die vieleicht über weniger wünschenswerte Aspekte verfügen. Das mag vieleicht bei Sigillen und Egregoren nicht ganz zutreffen bei Invokation und Evokation dafür umso mehr.
Die fällt nämlich bei uns quasi völlig weg da Eris durchweg durch den Phool wirkt und Phools in der Lage sind durchgehend mit der Göttin zu kommunizieren. Selbst wenn ein Phool mit sich selbst redet entspricht das in gewisser Weise immer noch einem Gespräch mit Eris da der Phool sich selbst als Teil von Eris versteht als Til des Chaos und nicht aussenstehend von diesem. Ein Magier der Ausserhalb der magischen Welt steht erinnert mich an ein Puzzel dessen letztes Puzzelteil fehlt was den magier darstellt der sich nicht bewusst ist das er ein Teil der magischen Welt ist.

Eine Evokation ist von daher deswegen schon unnötig da der Phool genausogut mit einer Wand reden könnte im gewissen das Eris genauso die Wand ist wie auch die Summe aller Atome des Kosmos inklusieve des Phools selbst. Warum also den Umweg gehn.
Das erkärt nebenbei auch das fehlen der Invokation da im selbstverständniss des Phools dieser ebenfalls aus der Substanz der Göttin selbst geformt ist, also quasi ein Teil von ihr. Auch hier fragt sich der Phool warum den Umweg gehn?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 4. Okt 2018, 18:14 
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Ergänzend.

Wenn also der Chaosmagier auf ein vielfältiges Pantheon zugreift um seine Arbeit zu unterstützen, dann geschieht dies meißt aus der Annahme herraus es gäbe soetwas wie ein äusseres Wirkungsfeld indem diese Wesen verkehren und durch Jahrhunderte der verehrung geladen wurden.
Eris ist für ihn nicht viel mehr els eine Göttin von vielen und nur für ganz spezielle Aufgaben geeignet ehe sie wieder in der Schublade verschwindet und das Paradigma gewechselt wird.
Er proklamiert zwar das er ebenso dem wirken dieser äusseren Welt unterliegt sieht sich jedoch seltener als integraler Bestandteil sondern eher als kreativer Gestalter.
Der Phool hingegen kennt eine solcherlei geartete Aussenwelt nur bedingt. Für ihn gibt es nur das allumfassende Chaos in seinen Ausprägungen "Ordnung" und "Unordnung" sowie destruktiv und konstruktiv. Diesem allumfassenden Chaos gibt er den Namen Eris ohne ihm Primär eine besondere Fähigkeit zuzuzordnen. Es ist, egal in welcher ausprägung, für ihn erstmal Formloß in seiner eigenschaft und essenz also durch ihn oder andere einflüsse formbar.
Dabei ist wesentlich, dass die Göttin Eris nicht identisch ist mit dem allumfassenden Chaos Eris. Es ist lediglich eine ausformung oder ausstülpung dessen, dem eine Form gegeben wurde.
Der Phool schlussfolgert daraus, dass eben auch alle anderen Götter und Wesenheiten lediglich ausstülpungen dieses Chaos sind was ihn und seine eigene existenz, wahrnehmung, bewusstsein mit einschließt.
Dies gibt ihm die möglichkeit, mithilfe diverser Werkzeuge wie z.B. des Erismorphings, Götter und Wesenheiten zu kreieren die genauso machtvoll und geladen sind wie jene des Pantheons der Chaosmagier. Eine Jahrhunderte lange Ladung ist dafür nicht erforderlich.

Auch wenn es auf den ersten Blick etwas schwerverständlich ist aber der Phool sieht sich nicht als aussenstehende Einheit dieses Chaos. Er begreift sich vielmehr als eine ebenso formbare und flexible Ausstülpung und kann daher wesentlich flexibler und einfacher das Wesen seiner selbst modifizieren und manipulieren. Ein ausgeformtes Ego einer großen allumfassenden chaotischen Essenz. Wenn man so will das Stück Keksteig mit Schokoladensplittern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 11. Okt 2018, 09:43 
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mal wieder sehr schön auf den punkt gebracht captain!

ich finde den phoolischen ansatz an dieser stelle einfach sehr viel ökonomischer und pragmatischer als den paradigmenwechsel der klassischen chaosmagie, auch wenn dieser durchaus erkenntnisreich sein kann. während ich als chaosmagier immer erstmal nach einer wesenheit suchen muss, die meinen aktuellen bedürfnissen gerecht wird, bastel ich mir diese als phool einfach selbst. die vorteile sind manigfaltig, einerseits kann ich so eine wesenheit hervorbringen, die wirklich genau auf ihre jeweilige aufgabe zugeschnitten ist, andererseits vermeide ich es so, dass mein zauber durch fremdeinflüsse (das ist die kehrseite der ladung durch historische verwendung) in eine richtung gelenkt wird die ich weder antizipiert, noch gewollt habe. auch um den paradigmatischen balast, welchen auf diese art recycelte entitäten in der praxis mitbringen, muss ich mich als phool nicht kümmern. ein weiterer vorteil dieser open-source- oder do-it-yourself-mythologie ist die aktive förderung von kreativität und die schaffung neuer narativen. und auch wenn ich mich vor absoluten behauptungen hüten möchte, kann man doch annehmen, dass sich unsere umwelt im laufe der zeit/äonen gewandelt hat. wenn man gedanklich den alltag eines menschen in der brozezeit mit der lebenswelt eines menschen im informationszeitalter vergleicht, dürfte das recht schnell klar werden. klar gibt es meist noch immer einen haufen an gemeinsamkeiten, sonst ließe sich das paradigma ja garnicht von uns implementieren, aber es bleibt meist doch unterschied. wenn wir also immer und immer wieder eine alte suppe aufkochen deren zutatenliste aus der vorzeit kommt, verpassen wir es möglicherweise mit all den potentiellen zutaten zu spielen, die in der heutigen umwelt auf uns warten. und wenn mir die zwiebeln im eintopf nicht passen, werde ich einen teufel tun und sie nur der tradition willen immer wieder verkochen. es heißt zwar, man müsse das rad nicht neu erfinden, aber der phool weiss: "wenn man will, dass es richtig gemacht wird, macht man es am besten selbst!".

fnord

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Discordische Magie nicht Chaosmagie ist
BeitragVerfasst: 12. Okt 2018, 05:50 
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Man könnte natürlich auch einfach behaupten die alten Götter zeugen Kinder und der Phool ist der Geburtshelfer.

Wie dem auch sei der Aspekt der persönlichen Bindung zu einer solchermaßen erschaffenen Wesenheit darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Sieht man die alten Götter vieleicht bestenfalls noch Freund oder Partnerschaftlich so ist der Morph doch eher wie ein (eigenes) Kind das man hegen und pflegen möchte. Selbst wenn sich nachher rausstellt das sie über sehr viel autonomie verfügen bleibt doch immer die starke Bindung die bei der Geburt entstand.

Und auch der von dir erwähnte Aspekt des "Zeitgeistes" ist natürlich wesentlich einfacher zu handhaben. Warum soll ich stundenlang Götter suchen die vieleicht mit Computern umgehen könnten oder irgendwie mit diesen assoziiert werden wenn ich in der selben Zeit einen maßgeschneiderten Gott erstellen kann der alle Qualitäten besitzt die ich benötige.

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BeitragVerfasst: 12. Okt 2018, 10:02 
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Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
so ist der Morph doch eher wie ein (eigenes) Kind das man hegen und pflegen möchte. Selbst wenn sich nachher rausstellt das sie über sehr viel autonomie verfügen bleibt doch immer die starke Bindung die bei der Geburt entstand.
:kombiniere: Hat's vielleicht auch Aspekte wie bei einem geliebten Haustier? Also, insofern, daß Götter ja nun einmal nicht von derselben Art wie wir sind und wir uns Götter wie auch Haustiere nicht nur aus Sympathie, sondern auch aufgrund gewisser Fähigkeiten ihrerseits "zulegen" (Hunde, die uns schützen und uns ihre erweiterten Sinne zur Verfügung stellen, Katzen, die Ungeziefer fangen, und Götter/Morphe, die halt tun, wofür sie "gezüchtet" wurden).

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