Aktion 23

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 Betreff des Beitrags: Das Rauschen
BeitragVerfasst: 9. Nov 2019, 10:02 
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In letzter Zeit hat sich für das was man gemeinhin als "subjektive Realität" bezeichnen könnte innerhalb der UoS der Begriff "das Rauchen" ettabliert.
Ich möchte nun etwas näher auf diesen Begriff eingehen und versuchen darzulegen wobei es sich beim Rauschen meiner Meinung nach handelt.
Netrachten wir das was wir wissen so erkennen wir das sich 2 Kräfte gegenüberstehen. Anerisitsch und Eristisch und diese erzeugen Dynap.
Übertragen wir dieses Konzept auf das Rauschen.
Nehmen wir an wir haben auf der einen Seite den Raum Thud. Dieser ist der Raum der absoluten Konzepte, der unumstößlichen Wahrheit und der festen Regel. Aus diesem Raum resultiert nun das was wir als Naturgesetze Wahrnehmen. Die Gesetze der Physik, aber auch Konzepte wie oben oder unten, links und rechts, schwarz und weiß. Dem gegenüber steht der OS als Raum des Antikonzepts oder der Konzeptlosigkeit. Hier gibt es keinerlei Konzept ausser den die der Phool für sich erschafft.
Es ist ein Raum der uneingeschränkten Möglichkeit und der unbeschränktheit.
Dabei sind Thud und OS im Grunde lediglich 2 Ebenen innerhalb einer großen. Zwei sich wiedersprechende Extreme die ungefiltert unmöglich zu vereinen sind.
Wiedereinmal gibt uns nun die Hand der Eris aufschluss über die Natur des Rauschens und das vereinen beider Kräfte.
Bild
Sehen wir Thud und OS als zwei Pfeile die zueinander strben dann erkennen wir im Mittel einen kleinen Berreich der überschneidung. Dies ist als Raum anzusehen in dem OS und Thud koexistieren können. Dies ist das Rauschen.
Hier heben sich beide Räume nicht konsequent auf sondern ergänzen sich, überlagern sich und schaffen einen dritten wenn auch eingeschränkten Raum den wir als kollektive aber auch subjektive Realität wahrnehmen.
Vereinfacht kann man sagen im Rauschen findet sich beides. Der Thud in Form starrer unumstößlicher und fester naturgesetze und der OS in Form von Kreativität, Phantasie aber auch in den Lücken der Subatomaren Welt oder dort wo der Thud sich selbst aufhebt wie z.B. innerhalb eines schwarzen Lochs.
Dort wird die feste Struktur Thuds aufgebrochen und durch die absurde Natur des OS ergänzt. Das wir das ganze hier als absurd oder unbegreiflich verstehen liegt m.M. nach an der starken thuddischen Sättigung. Bzw ist der Mensch eher Thud Orientiert was durch seine lange indoktrination durch die Kräfte des Thuds zurückzuführen ist.
Würde der OS in seiner Kraft überwiegen dann wäre es vermutlich möglich Dinge aus dem Nichts zu erschaffen durch Wände zu gehen und letztendlich würde der ganze Kosmos mangels stabilität in sich zusammenfallen womit auch keinem geholfen wäre.
Hier geht es also wieder mal um Harmonie zwischen den Räumen.
Die Grafik oben stellt die Komplexität der beziehung zwischen Thud und OS jedoch nur unvollständig dar und daher bemühe ich eine zweite Grafik um die komplexenb wechselwirkungen zwischen Thud und OS genauer zu erläutern.
Bild
Wie wir hier sehen gibt es keinesfalls eine gebündelte oder zielgerichtete Kraft. Es sind zwei sich überlappende Räume die sich in der Mitte vermischen und dort, mal mehr mal weniger, stabile Ballungen ausbilden. Dabei schwappt durchaus ein kleiner Teil des Thuds auch in den OS und ein kleiner Teil des OS in den Thud. Der großteil jedoch verbindet sich im Rauschen zu dem was wir dann als Realität wahrnehmen.
Vergleichbar ist dies mit zwei Musikstücken die entfernt zu hören sind wobei das eine das den Thud repräsentiert vieleicht etwas stärker, für den Hörer aber sicherlich erstmal wohlklingender ist (aufgrund seiner Konditionierung). Diese beiden treffen nun in der Mitte beim Hörer zusammen und erzeugen dort eine Art Disharmonie aus der ein neues Musikstück hervorgeht. Die Ursprüngliche Musik ist für den ungeübten Hörer nicht mehr zu identifizieren.
Deswegen bezeichnen wir dies auch als Rauschen. Es ist kein eigener Raum an sich sondern eine überlagerung beider Extreme die sich zu einem gewissen Teil aufheben oder vom jeweils anderen überlagert werden.
Selbst der Betrachter im Mittelpunkt kann als resultat des Rauschens gesehen werden, ist jedoch in der lage willentlich seine subjektive Wahrnehmung der Räume zu verschieben und sich, so paradox das klingen mag, in einen der beiden Räume zu verschieben. Eine Verschiebung zu gunsten des Thud kann in Fundamentalismus und starrem denken resultieren. Unfähig auch nur ansatzweise etwas anderes als wahrhaftig anzunehmen als das was streng reglementiert ist. Eine verschiebung richtung OS bewirkt ziemlich genau das Gegenteil bis hin zu dem Zustand des Leugnens der wahrhaftigkeit der gesammten Welt inklusive sich selbst.

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"Wir sind nicht der Abschaum. Wir sind der schillernde, toxische Schleim der auf dem Abschaum schwimmt ..."
Seine Spektralität Cpt. Bucky "Saia" Sternentänzer
alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)Gründer der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, Hüter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der während eines Bades ehrenhaft erleuchtete, Beschützer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter Züchter der feinsten Flugaffen nördlich von Reykjavík, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter Geheimniskrämer und unter der Hand Händler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter Verkäufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, Bürokrat im Büro für Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in Mottrop´s Tradition, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rauschen
BeitragVerfasst: 14. Nov 2019, 12:17 
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Ja das Rauschen, tatsächlich ein sehr interessantes und recht neues Forschungsfeld, was sich durch den Betrieb der Sendestation im OS ergeben hat. Ein fünffaches Hoch auf den geschätzten Kollegen Stardancer, der hier einige der aktuellelsten und interessantesten Erkenntnisse zum Rauschen zusammengetragen und aufbereitet. Als besonders elegant hervorzuheben empfinde ich die Anwendung der Hand der Eris um tiefer in die Materie einzusteigen :daumenhoch:

Wie Kollege Stardancer schon festgestellt hat, ist das Individuum tatsächlich zu einem gewissen Grad in der Lage sich selbst auf dem Kontinuum zwischen Thud und OS zu verschieben. Während dieser Trick zur grundlegenden Überlebensausrüstung der Phools gehört, hat der Masterphool sein Bewusstsein durch sein mentales Abbild dauerhaft im OS verankert. Aus dieser Position heraus ist er in der Lage das Rauschen auf magische Weise zu manipulieren. Dadurch lassen sich verschiedene Aspekte und Parameter in der subjektiven und kollektiven "Realität" zumindest temporär verändern.

Da das Rauschen, wie der Name ja schon impliziert, permanent in Bewegung ist, benötigen dauerhaftere Veränderungen meist enormer Mengen an Dynap und kontinuierlicher Aufmerksamkeit. Die im Rahmen der OW von der DeepDiverDivision unter wagemutiger und heldenhafter Leitung von Kr!S CyberWe@ver installierte Sendestation ist eine dieser magischen Apparaturen. Unter Einsatz gewaltiger Schmumengen projeziert sie ein gerichtetes und fokussiertes Fenster zum OS, sogar bis in die Regionen des Thud. Hiermit halten wir uns allerdigns aktuell noch ein wenig zurück um Graud nicht gänzlich zu verägern.

Kohlköpfe und Graugesichter die bisher meist keine Ersterhanderfahrung mit dem OS gemacht, oder aber diese vergessen haben, unterliegen hingegen der schwerwiegenden Illusion, das lediglich die Spähre des Thud real und wirklich sind. Während die Kohlköpfe sich meist an der dem Thud naheliegenden Seite des Rauschens befinden und den OS durchaus in ihren Träumen erfahren können, befindet sich das Bewusstsein der Graugesichter meist tief in den Spähren des Thud. Dort wird es, für die Betroffenen nicht selbst wahrnehmbar, durch das Wirken der Dämonen festgehalten.

Erste Beobachtungen zeigen, dass sich dies erheblich auf das Traumerleben auswirkt und zwar in der Form, dass in den Träumen dieser armen Seelen meist nur Inhalte aus dem eigenen Gedächtnis und die Emotionen aus dem Wachbewusstsein hin und her gewälzt werden. Hierbei entsteht dann auch nur eine Art mentales Abbild des Thud, welches die Illusion dessen einzigwahren Realitätsanspruchs noch verstärkt. Ein befreiter, also mit dem OS verlinkter Geist hingegen ist in der Lage im Traum völlig neue Welten zu erschaffen oder andere bereits existierende zu bereisen.

Es ist anzunehmen, dass die Produktion von DMT im Nervensystem abnimmt, je weiter sich das Bewusstsein von der Spähre des OS entfernt. Dadurch ist das betroffene ZNS dann schlechter in der Lage die Information aus dem OS zu verarbeiten und es beginnt ein Teufelskreis. Weiterhin scheint die biochemische Aktivität der Zirbeldrüse gestört zu sein. Die UoS hält daher eine regelmäßige Applikation natürlicher Tryptamine oder im Idealfall Dimethyltryptamin für zweckdienlich um eine normale Funktion des Gehirns sicherzustellen. Interessanterweise scheint bei Kohlköpfen und Graugesichtern tendenziell eine Überaktivität der linken Gehirnhälfte gegenüber der rechten Hemisspähre vorzuherrschen. Gerade die letzteren Hypothesen bieten einen guten Ansatzpunkt für die Brechstange und ermöglichen die Entwicklung von weiteren Techniken und Methoden zur verschiebung des globalen Bewusstseins hin zum OS.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Rauschen
BeitragVerfasst: 18. Nov 2019, 16:56 
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Welche Möglichkeiten gibt es neben dem pharmakologischen Ansatz um das eigene Bewusstsein aus den Fängen des Thud zu befreien?

Im Wesentlichen hängt dies davon ab, an welcher Stelle auf dem Kontinuum zwischen Thud und OS sich der eigene Geist gerade befindet. In den tiefsten Regionen des Thud ist dies ohne Hilfe von Außen quasi unmöglich. Die hypnotische Identifikation mit eben diesem ist so stark, dass Betroffene garnicht erkennen können, dass sie sich in einer sehr intensiven Trance befinden. In diesem Zustand arbeitet das Nervensystem nach einem strikten Reiz-Reaktions-Schema, so dass man garnicht von einem wirklichen Bewusstsein sprechen kann. Sämtliche Gedanken, Gefühle, Affekte und Handlungen werden direkt oder indirekt von den Dämonenherrschern des Thud und deren Schergen kontrolliert.

Betroffene jagen von einem Termin zum nächsten, plagen sich geistig mit dem Berg Rechnungen, der ihren Briefkasten zu bersten bringt, machen sich Gedanken, welcher Politiker ihre Meinung am besten repräsentiert, sehnen sich nach einem neuen Auto, sinnieren über die Storyline ihrer Lieblingsserie. Sie wissen wenig und merken nichts. Hier hilft dann wirklich nur noch eine Misch aus radikalem Dimbred, langwirkende experimentelle Halluzinogene und der Extraktion des Opfers aus den Spähren des Thud. In solchen Fällen ist allerdings aus diversen, an anderen Stellen einschlägig erörterten Gründen äußerste Vorsicht geboten.

Gehen wir also mal nicht von den härtesten Fällen aus, sondern von denjenigen Individuen, die sich geistig eher Mitten im Rauschen befinden. Hier ist in der Regel noch eine gewisse Restbewusstseinsaktivität vorhanden. Häufig äußert sich diese dann auch darin, dass man einfach das unbestimmte Gefühl hat, irgendetwas mit der Welt in der wir Leben nicht in Ordnung ist. Vermutlich besteht auch einie gewisse Unzufriedenheit mit den Narrativen die unsere Gesellschaft zu den großen Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest anbietet. Sinnlosigkeit, Entfremdung und ein Gefühl der Verlorenheit sind unter diesen Umständen nicht als pathologisch zu betrachten, sondern eher als Anzeichen dafür, dass der eigene Geist noch nicht gänzlich von den Kräften des Thud assimiliert wurde.

Ein wesentlicher Schritt liegt darin, das Wirken der thudischen Dämonenherrscher und ihrer Schergen auf das eigene Bewusstsein so weit wie möglich zu minimieren. Dies erfordert natürlich einer gewissen Kenntniss eben dieser. An dieser Stelle sei eine vertiefende Studie des Dictionaire Thuddial dringenst empfohlen. Denn nur wenn wir in der Lage sind den Einfluss der Dämonen auf unser Denken, Fühlen und Handeln zu erkennen, haben wir eine realistische Chance uns von diesem zu befreien. Beginnen wir dann zunehmend damit, die energetischen Signaturen dieser Wesen im inneren und äußeren Kosmos zu erkennen, kann dies ziemlich schockierend sein. Denn wir realisieren, dass wir keine freien Menschen sind, sondern lediglich der Spielball kosmischer Kräfte. Kräfte denen unser persönliches Wohlergehen so sehr am Herzen liegt, wie dein Colesterinspiegel dem Fastfoodladen an der Ecke.

Um an dieser Stelle nicht völlig überwältigt zu werden, ist es durchaus sinnvoll sich zu vergegenwärtigen, welchen Freiraum wir mit einiger Arbeit erschließen können und nicht wie sehr wir im Gespinnst des Thud verwurschtelt sind.

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