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 Betreff des Beitrags: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 2. Jul 2011, 12:59 
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Krishnamürphy Orgonon hat geschrieben:
...ein pseudowissenschaftlicher Erklärungsversuch...noch in bearbeitung...bitte um (de)konstruktives feedback der kollegen episkopen...

Diskordische Charakterologie

Also, sprach Eris Discordia, und legte ein ungewöhnlich ernstes Gesicht auf...

...unabhängig von Temperament, Konditionen und Prägungen die der Mensch sich im Laufe seines Lebens aneignet, hat jeder Mensch ein wahres Wesen, eine Seele, eine Grundeinstellung gegenüber dem eigenen Realitätstunnel. Gemäß des eristischen Universalgesetzes kann man 5 verschiedene Grundwesenheiten der Menschen unterscheiden:

BÜROKRAT (rational, systematisch, effizient, aristotelisch, linkshirnig, folgt dem freudschen "Über-Ich", Hodge)

Der Charaktertypus Bürokrat verarbeitet Sinneseindrücke und Gedanken größtenteils mit seiner linken rational-analytischen Gehirnhälfte. Diese funktioniert wie eine klar strukturierte Datenbank. Neue Informationen werden in ein ständig erweitertes System integriert, das der Bürokrat im Laufe seines Lebens aufbaut. Dabei gleicht er sein System ständig mit gesellschaftlichen Konventionen, also einem höheren System (Über-Ich), ab. Der Bürokrat strebt nach Ordnung und Gerechtigkeit im Sinne von klarer Positionierung im System und lebt nach dem Effizienz Paradigma. Im heiligen Chao ist sein Symbol das Pentagon Hodge. Der Bürokrat wählt meistens Berufe, in denen er planen, sortieren, ordnen oder managen kann. Er fühlt sich wohl in hierarchischen Strukturen. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Bürokraten der 2. oder anale gefühls-territoriale und der 4. oder moralische sozio-sexuelle Schaltkreis am ausgeprägtesten. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Zarathud. Dem Bürokraten wird das diskordische Element Scharfes zugeordnet.

Berühmte Bürokraten: Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Papst Benedikt XVI, Bill Gates, Joseph Stalin


PRIMAT (instinktiv, hedonistisch, lustgesteuert, folgt dem freudschen "Es", Podge)

Der Charaktertypus des Primaten verarbeitet Sinneseindrücke und Gedanken meist mit beiden Gehirnhälften, die allerdings vom archaischen Kleinhirn hormonell diktiert werden. Neue Informationen werden in die Datenbank und das neuronale Netzwerk des Großhirns eingespeist und derart verarbeitet, je nachdem ob die Verarbeitung spontanen Lustgewinn beschert oder nicht (Es). Der Primat ist ein zielgerichteter Charakter mit ausgeprägter Willenskraft. Er strebt nach Zufriedenheit und transzendentem Glück im Sinne absoluter körperlicher Befriedigung. Im Heiligen Chao ist sein Symbol der Podge Apfel. Beruflich ist der Primat meist ein freischaffender Selbstständiger oder wechselt häufig seine Jobs, oder er legt Wert auf körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Primaten der 1. orale Bio-Überlebensschaltkreis und der 5. ganzheitlich neurosomatische Schaltkreis dominierend. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Dr. Van Van Mojo. Dem Primaten wird das diskordische Element Prickelndes zugeordnet.

Berühmte Primaten: Boris Becker, Dieter Bohlen, Jack Kerouac, William S. Burroughs, Adolf Hitler

ILLUMINAT (irrational, idealistisch, essentiell, platonisch, rechtshirnig, entspricht dem freudschen "Ich", Hodge Podge)

Menschen mit dem Charaktertypus Illuminat verarbeiten Sinneseindrücke und Gedanken größtenteils mit Hilfe ihrer rechten irrational-intuitiven Gehirnhälfte, die wie ein feinmaschiges Assoziationsnetz funktioniert. Neue Informationen werden diesem undurchsichtigen Netzwerk hinzugefügt und mit den bestehenden Knoten frei verknüpft. Häufig bilden sich daraus einzelne leuchtende Ideen heraus, sie zu übergeordneten Knoten werden, denen sich der Rest des Netzwerks unterordnet (Ich). Der Illuminat strebt nach Weisheit und Idealismus im Sinne der Erleuchtung des eigenen neuronalen Netzwerks im Glanze einer allumfassenden Idee. Im Heiligen Chao ist sein Symbol das ganze Hodge Podge Chao. Der Illuminat fühlt sich am wohlsten wenn er Ideen verfolgen kann. Er übt am liebsten Berufe aus, die Idealismus fordern. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Illuminaten der 3. oder zeitbindende Schaltkreis und der 5. ganzheitlich neurosomatische Schaltkreis am stärksten ausgeprägt. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Hung Mung. Dem Illuminaten wird das diskordische Element Dröhnendes zugeordnet.

Berühmte Illuminaten: Adam Weishaupt, Karl Marx, Albert Einstein, Alexander von Humboldt, Osama Bin Laden

AUTOMAT (subrational, automatisch, ineffizient, kleinhirnig)

Automatische Menschen verarbeiten Sinneseindrücke und Gedanken meist nur stoßweise und größtenteils mit der linken Gehirnhälfte. Diese nutzen sie nicht, um neue Informationen rational zu analysieren, sondern lediglich um sie zu registrieren und zu speichern. Sie nehmen alles Gegebene leidenschaftslos hin und fügen sich gerne in untere Ebenen von Hierarchien ein. Ein Automat braucht ständig Anweisungen und Hilfe von anderen Menschen, ohne die er selbstständig nichts ausführen würde. Der Automat strebt nach Ruhe und Frieden im Sinne der Unnötigkeit, sich über irgendetwas Gedanken machen zu müssen. Im Heiligen Chao ist sein Symbol die Sinuskurve, die Hodge und Podge voneinander trennen. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Automaten der 1. und 2. Schaltkreis die dominantesten. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Sankt Gulik. Dem Automaten wird das diskordische Element Süßes zugeordnet.

Berühmte Automaten: Forrest Gump, Erich Honecker, George W. Bush

ARCHITEKT (metarational, transzendental, charismatisch, übermenschlich, lebt das Gaia Prinzip)

Der Charaktertypus Architekt ist über jegliche säugetierischen Gehirnfunktionen erhaben. Neue Informationen gibt es für ihn nicht. Er weiß alles intuitiv und kann Systeme und Ideen sofort durchschauen. Er lebt sowohl im Mikro- als auch im Makrokosmos. Der Architekt strebt nach epiphanischer Erleuchtung und Frieden im Sinne des äonischen Nichts im Nirwana. Im Heiligen Chao ist sein Symbol sowohl das ganze Chao, als auch die für andere Menschen verborgene Rückseite. Beruflich ist der Architekt meist Philosoph, Heiliger, Prophet oder Buddha. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Architekten die höheren 6. bis 8. Schaltkreise aktiviert. Sein diskordischer Schutzheiliger ist er selbst. Dem Architekten wird das diskordische Element Orangenes zugeordnet.

Berühmte Architekten: Buddha, Jesus von Nazareth, Ludwig van Beethoven, Robert Anton Wilson, L. Ron Hubbard, Stephen Hawking

Sozialverhalten der Charaktere

BÜROKRATEN gesellen sich gerne mit anderen Bürokraten, da sie mit ihnen am besten Hackordnungen in Hierarchien klarstellen, Regeln befolgen und aufstellen, Ordnung schaffen und sich um die Integrität ihrer Systeme kümmern können. Mit Primaten können sie nichts anfangen, denn sie verabscheuen deren Freiheitsdrang und Egoismus. Sie versuchen immer, Primaten in eines ihrer Systeme zu integrieren, bzw. viele Teile des Systems sind nur geschaffen worden, um den Primaten zu zähmen, bzw. ihn in seine Schranken zu weisen. Gegenüber Illuminaten fühlen sich die Bürokraten oft hochrangiger, da Illuminaten für sie Träumer sind. Bürokraten versuchen sich aber Illuminaten gutzustellen, da sie abhängig sind von deren innovativen Ideen, die sie manchmal zur optimierung ihrer Systeme gebrauchen können, bzw. die sie ganz simpel als Geschäftsideen vermarkten können. Automaten sind den Bürokraten am liebsten, da sie loyale und stille Untergebene darstellen, die sich für keine Arbeit im System zu schade sind. Bürokraten brauchen Automaten, da sie sich dann überlegen und Stark fühlen können. Für Architekten haben Bürokraten garnichts übrig, es sei denn sie sind Teil ihres Systems. Sie mißbrauchen häufig das Charisma des Architekten, um eigene Ziele gegenüber den anderen Menschen zu rechtfertigen, dabei verachten sie ihn als esoterische Träumerei.

PRIMATEN gesellen sich gerne mit anderen Primaten um die eigenen Kräfte mit ihnen messen zu können. Sie kommen gut mit Bürokraten aus, die für ihre eigenen Zwecke Arbeit verrichten können, verachten aber die Bürokraten, die versuchen ihnen Herr zu werden und sie mit ihren Systemen versuchen, einzuschränken. Mit Illuminaten verstehen sie sich in der Regel ganz gut, da sie sich häufig gegenseitig inspirieren. Illuminaten können den Willen des Primaten entfesseln und der Primat kann dann zum leidenschaftlichen Kämpfer für die Idee des Illuminaten werden. Ansonsten ist der Illuminat dem Primaten eher gleichgültig. Automaten werden vom Primaten zutiefst verachtet, da sie keinen klaren eigenen Willen haben. Der Primat lässt seine Aggressionen gerne am Typus des Automaten aus. Der Architekt hat für den Primaten die gleiche Rolle inne wie der Illuminat. Sie inspirieren sich gegenseitig und der Primat ist ehrfürchtig vor der Kraft und Glückseligkeit des Architekten.

ILLUMINATEN gesellen sich nur gerne mit Gleichgesinnten, wenn sie die selben Leidenschaften teilen, ansonsten bekämpfen sie sich gegenseitig bis aufs Blut, da ihre Ideen oft kollidieren und sie diese verteidigen müssen. Mit Bürokraten haben sich die Illuminaten einigermassen arrangiert und gehen sich aus dem Weg. Illuminaten verzweifeln häufig an der starren Struktur der Bürokraten und sehen sich in ihrer freien Enfaltung gehindert. Der Illuminat versteht sich ganz gut mit dem Primaten, da er fasziniert ist von dessen Energie. Findet ein Primat gefallen an einer Idee des Illuminaten, so kann sich dieser eines treuen Gefährten sicher sein. Die größte Abscheu des Illuminaten ist der ideenlose, dumme Automat, mit dem er sich ständig herumschlagen muss, der nichts nachvollziehen kann und sich den Systemen der Bürokraten so unkritisch fügt. Der Architekt ist für den Illuminaten eine reiche Quelle der Inspiration. Er folgt nicht unbedingt dessen Charisma, respektiert ihn aber zutiefst und sucht Rat und Hilfe.

AUTOMATEN gesellen sich am liebsten ausschliesslich mit anderen Automaten, da sie gemeinsam oberflächliche Gespräche führen können ohne sich über problematische Sachverhalte Gedanken machen zu müssen. Mit dem Bürokraten hat sich der Automat arrangiert. Er ist abhängig von dessen Regeln, Ordnung und System und wird von ihm versorgt. Er ist ein treuer Gefolgsmann des Bürokraten. Vor dem Primaten hat der Automat manchmal Angst, da er sich von ihm körperlich bedroht fühlt. Oft sucht er dann die Hilfe des Bürokraten, um den Primaten von sich fernzuhalten. Vom Illuminaten ist der Automat oft fasziniert und ehrfürchtig, aber auch irritiert, da er dessen Gedanken nicht nachvollziehen kann und sich überanstrengt. Von manchen Illuminaten lassen sich Automaten blind leiten. Sie kennen oft die Grundzüge deren Ideen, können sie allerdings selten nachvollziehen. Vor den Architekten knien Automaten nieder und beten ihn an, oder sie ignorieren ihn völlig.

ARCHITEKTEN gesellen sich am liebsten mit anderen Architekten, da sie nur in diesem Umfeld Inspiration finden können und sich zuhause fühlen. Der Bürokrat ist des Architekten allergrößter Feind, da er die starren Strukturen und Systeme, mit denen der Bürokrat alles meint erklären und beweisen zu können, für engstirnig und nutzlos hält. Mit Primaten versteht sich der Architekt ausgezeichnet, er ist inspiriert von der Zielstrebigkeit des Primaten und strahlt gleichzeitig charismatische Energie aus, die den Primaten fasziniert. Sehr gut versteht er sich mit dem Illuminaten, da er diesen immer als guten Zuhörer zu schätzen weiss und sicher sein kann, dass dieser nur gut über den Architekten reden wird. Mit dem Automaten hat der Architekt mitleid. Er verabscheut ihn nicht, sondern liebt ihn, da der Automat ein treues und loyales Wesen ist.

Realitätstunnel und Charakterpanzer

Die Kenntnis der diskordischen Grundprinzipien Chaos, Zwietracht, Verwirrung, Bürokratie und Ausklang, deren Zyklus akzeptiert werden muss und nicht negiert werden kann, ist essentiell in der Entwicklung der Menschen. Werden die verschiedenen grundlegenden oben beschriebenen Wesenheiten bei den Menschen erkannt und entsprechend gefördert, so blühen sie zu gesunden und glücklichen Seelen auf, die mit ihren Wesenszügen zum Wohle der anderen Menschen beitragen können. Der Bürokrat wird dann zum vorbildlichen, treuen und ordentlichen Versorger, der sich um die Wahrung von Ordnung bemüht. Der Primat entwickelt sich zu einem großherzigen Führer, der Inititativen ergreift und sich mit Elan um das Glück der Allgemeinheit bemüht. Der Illuminat wird zum gutherzigen Quell der Weisheit, des Friedens und der toleranten Aufklärung. Automaten entwickeln sich zu treuen, hingebungsvollen und fleissigen Helfern. Ein artgerecht behandelter Architekt erscheint als fürsorglicher geistiger Herrscher, der optimistisch die Zukunft ersinnt und den Menschen hilft, ein solches Paradies zu erreichen und zu erhalten.

Die Prinzipien unserer Heiligen Mutter Eris werden jedoch bekämpft, abgestritten und ignoriert. Konstruktive Ordnung wird, vorallem von den Bürokraten, als höchstes Gut definiert und die kreative Kraft des Chaos bekämpft. Die destruktive Kraft der Ordnung wird als inexistent proklamiert und das Chaos gilt als rein zerstörerisches Element. In einer solch unnatürlichen Umgebung verfallen die Menschen der dunklen Seite der eristischen Elemente. Sie beginnen, sich Charakterpanzer umzulegen und diesen die Kontrolle über ihre Seele zu übergeben. Die Menschen beginnen, ihre Realitätstunnel nach einem Pseudosinn auszurichten. Bei den Bürokraten besteht dieser in Stolz, Perfektion und Autorität, für die sie von den anderen Dankbarkeit fordern. Um dieses Pseudoziel zu erreichen kämpft der Bürokrat mit Härte, die er "Gerechtigkeit" nennt. Der Primat fängt an, autoritäre Macht, Siege und Erfolge, sowie Belohnung in der Lust zu suchen, die er mit ohnmächtiger Wut, Trotz und Angeberei versucht zu erreichen. Illuminaten streben nach Allwissen, Lebenssinn, Ruhm und Harmonie im Sinne von Geliebtwerden und ihre Waffen liegen eher passiv in Zynismus, Hass, und besserwisserischer Arroganz. Ein Automat sieht seinen Pseudosinn in Ruhe und Geliebtwerden und fängt an, aus dem Alltag zu fliehen und sich zu verstecken, bzw. an Allem herumzunörgeln und der Schadenfreude zu fröhnen. Ein entgleister Architekt flieht in die geistige Einsamkeit, stürzt sich in psychedelische Welten oder entwickelt sadistische Paradigmen in denen er anfängt andere zu quälen. Als Sklaven ihrer eigenen Panzer zerstören die Menschen sich gegenseitig, da alle nur ihrem Pseudosinn zustreben und ihre wahren Bestimmungen vergessen.

Nach dem Konzept der indischen Samkhya-Philosophie wird dieser Zustand "Rajas" genannt. "Rajas" ist die Leidenschaft und stellt somit das dynamische und kämpferische Element dar. Dieser Zustand ist einer der drei sogenannten "Gunas". Der andere Zustand, der bei den Menschen mit Charakterpanzern vorherrscht, ist "Tamas", die Dunkelheit und die Trägheit. "Tamas" ist schwer, verwirrend und hemmend.

Der anzustrebende Zustand ist "Sattva". "Sattva" verkörpert Reinheit und Ausgeglichenheit und verleiht einem Menschen Wahrhaftigkeit und Weisheit, vertreibt das Dunkel und ermöglicht Erkenntnis. Scientologen nennen diesen Zustand "Clear". In diesem anzustrebenden Zustand sei die Person von ihrem „reaktiven Verstand“ befreit, der sie zuvor dazu gezwungen habe, auf der Grundlage erlebter traumatischer Erfahrungen zu reagieren. Der "reaktive Verstand" enthalte nur Bilder von leidvollen Zuständen (Engramme genannt) und arbeitete infolgedessen fehlerhaft. Der befreite "Clear" Verstand könne nun alle auftretenden Probleme mit inneren Zuständen, anderen Menschen oder Gegenständen in den Griff bekommen und seinem wahren Wesen, dem "Thetan" folgen. Abgefahren, wa?

Deus Ex Machina

Die eristischen Prinzipien Chaos, Zwietracht, Verwirrung, Bürokratie und Ausklang müssen mit Hilfe der diskordischen Elemente Süßes, Dröhnendes, Scharfes, Prickelndes und Orangenes und Paradigmen wie Fnord und Operation Mindfuck der Menschheit subversiv nahegebracht werden, damit sie aufhört, die Diskordische Urweltordnung zu negieren. Die Panzer müssen aufgebrochen werden, um die wahren Seelen der Menschen wieder sichtbar zu machen. Oder aber vielleicht auch nicht. Glauben Sie das alles wirklich?

Die Lasagne muss weiter fliegen! Alles Heil Discordia!


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Quellen der Inspiration:


- Principia Discordia, Malaclypse the Younger & Omar Khayyam Ravenhurst, 5. Edition, 3157 YOLD
- Prometheus Rising, Robert Anton Wilson, 3149 YOLD
- Neurologics, Dr. Timothy Leary, 3139 YOLD
- Charakteranalyse, Dr. Wilhelm Reich, 3099 YOLD
- Omnisophie, Prof. Gunter Dueck, 3168 YOLD
- Topothesie, Prof. Gunter Dueck, 3171 YOLD
- Dianetics, Ron L. Hubbard, 3116 YOLD
- Bhagavad-Gîtâ, Übersetzung Leopold von Schröder, 3088 YOLD

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 3. Jul 2011, 17:35 
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These: Der Architekt ist eigentlich kein eigener Typus.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 3. Jul 2011, 23:12 
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Kannst du die These untermauern?

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 3. Jul 2011, 23:25 
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Bwana Honolulu hat geschrieben:
Kannst du die These untermauern?

Der Architekt ist einfach nur eine Kombination der positiven Eigenschaften von Illuminat und Primat, wobei beide bis zur Übertreibung gesteigert werden. Der Architekt ist eher sowas wie eine Positivkarikatur als ein eigener Typus.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 7. Jul 2011, 09:46 
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Um es mal noch pointierter zu formulieren: Der Architekt ist sowas wie John Galt. Eher ein ideologisches Konstrukt als eine reale Person. Auch kommt es mir so vor, als sei er nur hinzugefügt worden, um auf fünf Typen zu kommen. In Wirklichkeit braucht man nur vier.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 7. Jul 2011, 15:53 
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Hmja, der ist irgendwie so... hochidealisiert, geradezu mythisch, konstruiert...

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 14. Jul 2011, 14:29 
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Ich bin der Ansicht, dass Lacans Theorie der vier Diskurse jeder Typologie oder Charakterologie überlegen ist. Und zwar gerade deshalb, weil eine Diskursart niemals ganz in einem Individuum verkörpert ist, sondern Diskurse immer zwischen Individuen stattfinden.

Die vier Diskurse sind der Diskurs des Herren (Master), der Diskurs der Universität, der Diskurs des Hysterikers und der Diskurs des Analytikers (Analyst).

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Jeder Diskurs besteht aus vier Positionen. Die Position links oben bezeichnet die jeweilige Senderinstanz, die Position rechts oben die Empfängerinstanz, die Position rechts unten bezeichnet die Instanz, die die Zeichenproduktion bestimmt, und die Position links unten bezeichnet die unbewusste Wahrheit des Diskurses. Die Zeichen, die die Positionen besetzen, sind S1 (Autorität), S2 (Wissen), $ (das Subjekt) und a (Begehren). Im Diskurs des Herren wendet sich die Autorität an ein bestehendes Wissen, um es abzufragen. Die Autorität bezweckt damit, das Begehren des anderen für sich zu wecken, was sie stärkt. Die unbewusste Wahrheit des Diskurses des Herren ist das gebarrte Subjekt: der Kaiser ist nackt. Im Diskurs der Universität ist es die Wissenspraxis selbst, die sich an das Begehren wendet. Das Subjekt soll kreativ werden und sich selbst erschaffen, aber nach den Maßgaben des Wissens. Die unbewusste Wahrheit des Diskurses der Universität ist Autorität: Die Universität verlangt zwar Kreativität im Entdecken des eigenen Begehrens und in der Konstruktion der eigenen Subjektivität, aber immer im Rahmen vorgegebener Normen. Das Produktivitätsideal der Universität ist nicht einfach freie Entfaltung, sondern bereits das Ergebnis irgendeiner verleugneten autoritären Vorgabe (meistens von außen, im Kapitalismus z.B. durch die Anforderungen der Wirtschaft und des Marktes). Im Diskurs des Hysterikers ist es das Subjekt, dass sich an eine Autorität wendet. Jedes Subjekt ist gebarrt, es sucht nach seiner unmöglichen Vervollständigung, und mit dieser unmöglichen , exzessiven Forderung wendet es sich an die Autorität. Der Hysteriker fordert, dass "fiat iustitia et pereat mundus" (Kant). Sein Diskurs zielt auf die Produktion absoluten Wissens (so wie die sokratische Dialektik des Fragens). Seine unbewusste Wahrheit ist die Partikularität seines eigenen Begehrens. Im Diskurs des Analytikers ist es genau dieses Begehren, das sich direkt an das Subjekt wendet. Es will vom Subjekt nichts weiter, als dass dieses sich artikuliert, und zwingt das Subjekt dazu, seine eigene(n) Autorität(en) zu produzieren. Im Grunde könnte man sagen, dass der Diskurs des Analytikers jeden anderen Diskurs hysterisiert. Die unbewusste Wahrheit des Analytikers ist, dass dabei tatsächlich Wissen entsteht.

Hier ist eine gute Einführung in Lacans Diskurstheorie, am Beispiel verschiedener Schüler-Lehrer-Verhältnisse.

The Discourse of the Master

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Here the teacher is situated as the master and producer of knowledge as power, demanding the recognition of his autonomy at the expense of the perversity of students' desire. (Foucault, 1970 & 1980) The students are expected to "reproduce" the discourse of the Master. As such, there is complete disregard for students who fail to adulate the Master or his approach to the text. Commonly, the Master will be found in the staffroom complaining about the way students seem to be getting more and more stupid, the general fall in standards and the unsuitability of some students in particular (who should have become waged labour at age fifteen). The educational process, according to a Master, involves an initiation through pain that thereby "civilises" the desire of students who would otherwise remain feral. The Master takes it upon himself to rescue "educated pleasures" from "brute gratifications". The mark of a civilised student is that she appreciates the Master and the body of knowledge which belongs to him and offers elevated pleasure at the expense of dedication. The inscribing process is thus legitimised. Under a "Society of Discourse" or "commentary" based regime (where Masters are particularly at home), education is seen as the necessary effect of students' painful or happy interaction with the text as "in itself it really is". (cf. Foucault, 1970) Masters, especially when operating in Societies of Discourse, typically place great emphasis on their own expertise and argue from their own experience as students to general principles for education. Even the requirements of the academy - particularly "modern" academies that are now attempting to prescribe "progressive" practices - are likely to be seen by a Master as thorns in the flesh. A real Master is even quite likely to be contemptuous of the state of affairs that dominates his own field (or where it is heading) and will cling instead to his "own" reactive (or radical) understanding of how the discipline should be. The Master is always "out of step" with the status quo, and can see himself as the champion of tradition or of progressive thinking. But he will rarely see himself as simply the agent of the academy or the state.

Here it should be noted that while the text is often positioned "phallocentrically", "centrally" (and is used regulatively) by a Master's discourse, it is actually very common to find the text positioned as the "feminine" partner in the seminal production of the Master's commentary. Positioning the student's as feminine "receptacles" and feminising the text means that we are here to learn how to be "sensitive" to the text - "women" in a sense, but not hysterical women. Indeed Terry Lovell goes as far as to suggest that the process of "humanisation" by means of student-textual interaction is primarily a process of the "feminisation" of students, no less phallocratic than masculinisation of women or the commodification of students as "womanly" receptacles. (cf. Lovell, 1987) So we have the situation, described by Lovell, of the rank and file English students, mostly women, who sit at the feet of the male professor, ready to take his civilising message out into the schools where the really feral students are supposedly working at becoming even more illiterate.

Essentially, the discourse of the Master is the "Tyranny of the all-knowing and exclusion of fantasy [before which we experience the] retreat of subjectivity...." (Rose & Mitchell, 1985) This best describes the ultimate in despotic classrooms where teacher says and students are not allowed to disagree. It is certainly grounded on a "delusion of Truth and mastery", but it is a delusion that is often endorsed by knowledge practices that prove themselves performatively (the discourse of the Master is not automatically the discourse of an idiot).

The Discourse of the University

The discourse of the University, on the other hand, is more subtle, more pervasive, and conceals egotism and personal "empire building" far more effectively. From Mitchell and Rose:

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Here, knowledge or disciplinary competence takes the place of the Master. What is at stake is the ability of a student to operate in the field in a "competent" manner. A body of knowledge and technique is constituted as the "core" with the subsequent demand that students "empower" themselves by learning certain techniques of knowledge production. Presently, in English Studies, such techniques might include a command of Critical Theory, a particular sophisticated style of "close reading", or a knowledge of historical and biographical contexts and intertextualities. (Foucault, 1970 & 1980; Derrida, 1981) Competence with regard to such practices separates the educated from the uneducated response. For the discourse of the University essentially attempts to regulate students and Masters on behalf of "sound educational practices", responsibility, accountability, the productivity of the field and, ultimately, the state.

For the Master, his signature is a mark of authority, for the University all signatures must be acquired as marks of assent. Paradoxically, the well-meaning teacher who feels the weight of the academy often feels a responsibility to regulate the discourse of the classroom so as to guarantee sound education. The University demands that time must not be wasted. The easiest way to do this is to monopolise the space(s) of speech. When the academy demands "student-centred" practices, and does so without revising its assessment protocols so as to allow for deviant forms of activity, the teacher finds herself in a double-bind which only "faith" in the ultimate "effectiveness" of well researched teaching practices can easily resolve. Thus the academy typically promulgates the requirement of such faith by advancing a utilitarian discourse grounded on the research findings endorsed by those currently in control. These research findings invariably rely on the value of performativity that accomodates the discourse of the University, rather than on Truth as such. When egalitarian, they are premised on the idea of the superior productivity of equal distribution, not on the idea of a categorical imperative which would demand an ethical response even at the cost of production. Because of this double-bind, the teacher might be encouraged to feel guilty if she is not constantly "improving". This is typical of what Foucault calls a "disciplinary" regime where surveillance is at maximum, as opposed to a "legislative" regime where once you have your papers you are on your own (the latter being an excellent recipe for producing Masters). Under such a disciplinary regime, the academy is quite ready to get inside your soul. During the compilation of staff "development" or "appraisal" profiles, for example, teachers can be considered egotistical and dishonest if they refuse to confess their frailties. When this happens, teachers quickly learn the ropes: confess to minor "problems", make the right noises about "improving in problem areas", but never let on that there you are having any serious difficulties. Filling in staff development questionnaires often leads to "mentoring", which, when compulsory, can be a rather degrading process, and is probably supposed to be. The first question a hysteric asks is "who mentors the mentors"? A teacher who refuses to take all this "prying" seriously - and most of them are acting like Masters - could, particularly in the current climate of renewable contracts and voluntary redundancies, even feel too threatened to really become "recalcitrant".

Nothing is too "small" or too "big" for the discourse of the University to concern itself. The discourse of the University reaches from the minutiae of how to record student marks to the "vision" of the academy as competitive in the "global market", and "pro-active" in its response to "government initiatives". The University even announces creativity its "top priority". But it's a kind of efficient and productive creativity. Everybody must speak, and speak in a way appropriate to the field. Thus in the classroom, tutorial or seminar, it is not infrequently observed that the teacher often forms what could be described as an "incestuous" alliance with one or two higs. Higs (high input generators) talk a lot. And they usually talk in acceptable ways. While this seems to be activating the discussion, an objective survey or discourse analysis would quickly reveal the price paid by ligs (low input generators). For those teachers who are themselves erstwhile higs, it is even more essential that pro-hysterical practices be engaged. In short, teacher-hig alliances maximise desire within the alliance, but minimised desire outside the alliance. Under such regimes, hysterics are hardly to be blamed for their internalisations, underproduction(s), or antiproductive outbursts.

This regime basically corresponds with Foucault's description of a "Discipline". (Foucault, 1970) In English Studies, this "disciplinary" element becomes tied to the performance of commentary, which is why it is strange in some sense to talk about the "discipline" of Literary Criticism (which has traditionally been highly idiosyncratic). But as Literary Criticism becomes less of a "Society of Discourse" and more of a "Discipline", it is becoming less idiosyncratic - and besides, personal style was never a matter of "individual taste" (it was always associated with a Society of Discourse). Let us hope it never freezes enough to be called a "Dogma". (Foucault, 1970) Presently then, our English institutions operate as mixed and unstable regimes, but almost always with an eye to regulating revolutionary commentary in so far as it remains productive.

The Discourse of the Hysteric

Once again, the discourse of hysteria is completely different. It is crazy and utopian - even when suicidal:

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The hysterical question is "unrealistic", paranoid, delusional, hypochondriac, unstable and fluxatious, troublesome. Hysteria violates textual and disciplinary codes, rules, conventions, modes of production, technologies of knowledge, discursive bounds or limits. Hysteria is self-contradictory and "uninformed": the "symptom" of the question takes the place of the real business: the text, the ego of the master, or the need to make a worthwhile contribution to the field. Hysteria disinvests the academic socius through the "fantastic" production of a disseminative surplus (eg: a "waste" of time, resources etc). (Derrida, 1981 & Spivak, 1987, esp. p.82) Hysteria makes spurious economies where counterfeit circulates. Hysteria turns the question/reply transaction into a ruse. (Deleuze & Guattari, 1983, 1987; Derrida, 1981; Cixous & Clement, 1986; Irigaray, 1985a, 1985b, 1991a, 1991b, 1993b) The hysteric raises the "question of subjectivity" (Mitchell & Rose, 1985), but not necessarily in a direct manner. The hysteric need not say: "Who am I?" or "What is Being?", but might ask another question, or pose a silence that nevertheless has the effect of alienating us from the certainties of knowledge and identity that we tend to buy into as we go about our daily business. Desire, for a hysteric is in the form of question that threatens the construct of subjectivity from below. It is the "old mole" of subjective revolution. As such, the discourse of the Hysteric might be seen as corresponding to the position granted (or more usually forced upon) the "subject" who has "failed" under a commentary regime, a Discipline, or even a Dogma (hysterics make excellent heretics). (cf. Foucault, 1970) Habituses (i.e. learned predispositions) and the rules that govern fields are not completely irrelevant to the hysteric, but are part of the problem. They are used to judge the hysteric. (Bourdieu, 1990) You could say that the hysteric has a dysfunctional or badly adapted habitus (or "feel for the game"), but you would be talking the discourse of the University. The hysteric, because she is dysfunctional, has no knowledge, but she is still supposed to love the Master or Analyst precisely because of her ignorance. (Lacan, 1977b & 1985). But, in fact, hysterics don't just have badly adapted habituses, they are actively and antiproductively engaged in destructuring both habitus and field. Hysterics are like sorceresses, positioned on the fringes. They are intermediaries between the "civilised" and the "wild", between the structured and the unstructured, between the formal and the heterogeneous, which is why listening to a hysteric can be so thought provoking.

The typical "University" solution, however, is to "nurture" the hysteric back to quiet "ligdom", or if possible, even higgish productivity. Otherwise, just fail her. Repression and inscription are the enemies of the hysteric, they are what she is tired of. The hysteric is the scapegoat (Cixous & Clement, 1986) accused of pretending, of hypochondria, of manipulation, of masochism, of selfishness, sadism, inconstancy, irrationality, and bad social skills. A hysteric is "producing the symptom in the place of knowledge". (Rise & Mitchell, 1982) But the preamble to such a symptomography is that, somewhere "inside her", the hysteric already knows too much. Contestation arises when, from the hysterical "knowing place", the hysteric feels free to raise the question of whose knowledge of whom.

The Discourse of the Analyst

This is where the role of the Analyst begins:

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It is important to remember that the Lacanian analyst does not reply until the hysteric has given utterance to her splitting - but the corollary of this therapeutic reserve is that the analyst already knows that the hysteric's problem is that she loves and loathes the Signifier[S1]. (Lacan, 1977, pp.31ff) Her problem stems from an unwillingness - or inability - to make the "normal" compromises. On the bright side, the discourse of the analyst is the regime of the teacher who listens to the students without pre-empting their desires or immediately moving to negate or recuperate their voices. On the dark side, the Analyst is commonly just the Master or the University in disguise. It is, for example, commonplace didactic strategy to rephrase a student's utterance in "acceptable" terminology. This is obviously a recuperative practice, and when applied to the discourse of the hysteric, it can only further her sense of alienation. Operating the discourse of the Analyst does not mean listening only to offer this sort of comprehensive reply. The discourse of the Analyst is a small discourse. It is a belated discourse. It is a discourse that stops itself from knowing too soon. It waits, but while it waits it modifies itself so as to hear better, so as to produce situations where heterogeneous voices can feel comfortable. It is the regime of the "ethical" teacher who is prepared to make sacrifices and alter her mode of teaching and subject matter; who replies to the courage of those hysterics willing to risk disagreeing with the teacher, text, or field. Briefly, "ethics" is an intersubjective and pragmatic concern for subjective alterity and politico-relational equality. Like a Master, then, the Analyst is also "out of step". The University, itself, makes certain demands which effectively curtail the potentially ethical dynamic of hysteric and her ethical teacher. An Analyst is always in danger of becoming an agent of the University, just as she is always liable to lapse into mastery.

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"Nur wer zu sich selbst kein Vertrauen hat, kann sich vor vorübergehenden Bündnissen, und sei es auch mit unzuverlässigen Leuten, fürchten, und keine einzige politische Partei könnte ohne solche Bündnisse existieren. Das Zusammengehen mit den legalen Marxisten war in seiner Art das erste wirklich politische Bündnis der russischen Sozialdemokratie. Dank diesem Bündnis ist ein erstaunlich rascher Sieg über die Volkstümlerrichtung und eine außerordentlich weite Verbreitung der Ideen des Marxismus [...] erzielt worden."

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 08:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 11:24 
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Sieht hier jemand die Serie "Game of Thrones", bzw. kennt jemand das Buch? Falls ja, ist dieser Eintrag in meinem Blog vielleicht einen Blick wert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Gold-Forum] Diskordische Charakterologie
BeitragVerfasst: 1. Okt 2011, 12:53 
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Die vier Diskurse gibt's jetzt auch mit Doctor Who...

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