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Eris und das griechische Konzept
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Autor: Cpt. Bucky Saia [ 31. Dez 2010, 20:23 ]
Betreff des Beitrags: Eris und das griechische Konzept

Mitschnitt eines Gespräches zwischen Bischof Saia und Trischof Honolulu zwecks beantwortung einiger Grundsatzglaubensfragen.

Werd da auch mal bald noch was zu schreiben warum ich das grichische konzept als unpassend empfinde.
Trischof Honolulu hat geschrieben:
Inwiefern?

Naja sie war die erste bekannte Manifestation des modernen Diskordianismuß aber wenn man sich mal die Liste der Hailigen anguckt insbesondere die Avatare stellt man fest, dass Eris mehr ist als die grichische Eris.
Hatte im Schiff und im Zen-Trum drüber geschrieben wie ich die Sache sehe ...
Ich akzeptiere die grichische Eris als einen Avatar ja aber nicht als die gesammtheit der Göttin. in etwa hier :!:
oder anders gesagt vertrete ich die auffassung ... das die griechische Eris bzw die römische Diskordia "nur" Avatare von unserer Eris waren ... wobei unsere Eris in etwa die vergöttlichte Form des Chaos darstellt.
Dieser Auffassung nach könnte ich also auch ein Bild von Kali oder Ishtar (und da hab ich echt gute) in "Visionen von Eris" verlinken denn diese sind genauso Eris wie die grichische Eris Eris ist.
Trischof Honolulu hat geschrieben:
Hmja, würde dich da unterstützen. Ich mein', ich steh' auf den griechischen Style der Göttin, hab' so'n Fable dafür, aber... guck' mal, das Tittenbild, das es Tarvoc so angetan hat, hat auch schon blonde Haare...

Da sich Eris allerdings Mal und Omar als grichische Eris offenbart hat gehe ich davon aus, dass sie dies tat damit wir einen Namen für sie haben ... in diesem Sinne evtl Copy Paste denn dies bedarf einer Diskussion ... sozusagen Glaubensgrundsatz der Dunkelelfen.
Hmm das grichische Bild ist auch vollkommen Ok nur finde ich wir sollten uns nicht nur darauf fixieren und alles andere als unwürdig (o.ä.) abtun.
Trischof Honolulu hat geschrieben:
Ich denke auch, daß sie das deswegen getan hat, weil die Form der griechischen Eris schon eine brauchbare Grundausrichtung hatte, aber nicht all zu tief "ausgearbeitet" war... Ishtar, Isis und Konsorten waren sehr hohe Göttinnen zu ihren Zeiten... Kali ist's noch heute... die ließen sich schlechter mit der "wahren Eris" in Einklang bringen.

jedenfalls erachte ich es als durchaus legitim ihr eine Form zu geben, die dem Konzept des Dunkelelfismuß entspricht.
Ich möchte sogar behaupten, sie hat es damals in der Vison von mir verlangt das ich dafür sorge ... xD
Trischof Honolulu hat geschrieben:
Schwarze Haare, glühende Augen, spitze Ohren, 3 Brüste?

so in etwa ja .... sie wollte was neues xD
Trischof Honolulu hat geschrieben:
Hm, bei mir hatte sie letztens grüne Haut... das hatte ich nicht gerafft...

Eris ist halt das Chaos warum sollte sie nur eine Darstellung für sich beanspruchen ... meine Skizze ist auch nur SW also kp welche Farbe sie eigentlich hat.
Der Grundgedanke ist eigentlich nur das ich möchte, dass die Leute nicht sagen "Die Diskordianer sind jene die an die grichische Göttin Eris glauben" sondern "Die Diskordianer sind jene die glauben, die grichische Göttin Eris war ein Avatar ihrer Göttin"

Autor: Tarvoc [ 31. Dez 2010, 20:57 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Ich akzeptiere die grichische Eris als einen Avatar ja aber nicht als die gesammtheit der Göttin.

Naja, ich würde sagen, es gibt keine Gesamtheit, nur Fragmente. Eris ist ihrem Wesen nach inkonsistent.

Randbemerkung: Das "Tittenbild" hat es mir nicht "angetan". Es gibt nun wirklich deutlich bessere Bilder mit Titten.
Meine Magic-Karte war als ironischer Kommentar zu dieser Art der Darstellung zu verstehen. Es ging mir dabei eigentlich darum, diese Art von Effekthascherei zu kritisieren.

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 31. Dez 2010, 22:39 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Tarvoc hat geschrieben:
Naja, ich würde sagen, es gibt keine Gesamtheit, nur Fragmente. Eris ist ihrem Wesen nach inkonsistent.

Und eben das ist mit ein Grund dafür, dass ich das griechische Konzept nicht als das einzige anerkennen kann und werde.
Btw ... Die Gesammtheit ihres inkonsistenten Wesens ;)

Autor: Tarvoc [ 31. Dez 2010, 23:16 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Die Gesamtheit dessen, was keine Gesamtheit ist... ja, das passt wieder zur Inkonsistenz. 8-)

Wow. Ich glaube, ich habe gerade endlich Lacans Begriff des Nicht-Alles zum ersten Mal wirklich verstanden. :ugly:
Jacques Lacan gehört eigentlich auch noch in die Liste unserer Heiligen...

Autor: Bwana Honolulu [ 2. Jan 2011, 00:20 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Tarvoc hat geschrieben:
Wow. Ich glaube, ich habe gerade endlich Lacans Begriff des Nicht-Alles zum ersten Mal wirklich verstanden. :ugly:
Hoffentlich nicht vollständig verstanden? :lol:

Autor: Tarvoc [ 2. Jan 2011, 12:06 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Bwana Honolulu hat geschrieben:
Hoffentlich nicht vollständig verstanden? :lol:

Es gibt jedenfalls nichts daran, was ich nicht verstanden hätte. ;)

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 2. Jan 2011, 15:27 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Jacques Lacan mittlerweile gelistet.

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 3. Jan 2011, 21:11 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Die trinität von Eris´s Brüsten

Aus dem hailigen Buch Spiritual Discord Band I
in auszügen

Zitat:
Die drei Brüste sind nicht zufällig von "Per Anhalter durch die Galaxis" inspiriert?

Vielleicht ein neues diskordisches Katma: Die Trinität von Eris Brüsten...

Öhm ne gibbet da dreimöpsige Göttinnen? Wußt ich gar net ...
Ahh sowas wie die heilige Dreifaltigkeit ...
Eris heilige Dreimöpsigkeit = Die Trinität von Eris Brüsten.
Lilith, Eris (das göttliche) und unsere (verelfte)Eris?

Eigentlich meinte Eris sie könnte mal etwas wiedererkennungswert ausserhalb des Apfels vertragen daher die Flügel die Brüste und der schwarz/weiße Zopf (auf den leichten Farbverlauf zwischen unter und oberkörper geh ich nicht ein)


Nein, dreimöpsige Huren. Die kommen allerdings nicht als handelnde Figuren vor, sondern werden nur am Rand erwähnt. Zaphod Beeblebrox erwähnt mehrmals, mal mit einer was gehabt zu haben.

Alles ergibt einen Sinn wenn man die großen Zusammenhänge beachtet
Zitat:
Bruder Ram,
Deine beachtliche Beobachtung, daß Eris rückwärts ausgesprochen Sire
ergibt, und deine Aussage über den Effekt dieses offensichtlich sexuellen
Symbolismus haben dazu geführt, daß ich selbst ein paar Beobachtungen
angestellt habe.
Eris umgeformt, erster Teil ganz hinten, ergibt RISE (engl. Aufsteigen),
und wenn man das ein bißchen anders macht, wird REIS daraus, was eine
bras.-portug. Währungsform war, die nicht mehr in Gebrauch ist. Von dort
ausgehend, könnte man schließen, daß Eris den Gott der erotischen Liebe
EROS übernommen hätte, für jene, die verkehrt lesen können, ergibt EROS
offensichtlich SORE (engl. Leid), dann brannte sie offensichtlich mit dem
olympischen Schatz durch und eröffnete in Brasilien eine Hurenhauskette
(die natürlich gute Gewinne abwarf, Dank der männlichen Bevölkerung).
Ich weise auf dies ganz speziell hin, weil Madam sowohl von vorne als
auch von hinten gelesen, gleich lautet und auch ein Ausdruck von großem
Respekt, so wie Sire, ist.
Und Danke für deine tiefe Einsicht, möglicherweise ist das der Hinweis,
der erklärt, wo Eris sich die letzten 3125 Jahre herumgetrieben hat.


Welch ein Zufall.



(Bekannt aus der SD und dem Schiff)

Autor: divynation [ 5. Sep 2017, 22:59 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Und was ist mit Epis? Klingt für mich nach episch. (in altgriechisch sieht ja das r wie p aus) und epi bedeutet irgendwo Ähre womit wir bei der Fruchtbarkeitsgöttin wären, die Eris wohl ursprünglich gewesen sein soll. Da passen die drei Brüste auch hervorragend, also sie hat sich aus gutem Grund so gezeigt. Ich glaub auch nicht das Eris so beschränkt ist, zumal sie das personifizierte Chaos ist und bei Wiki steht sowas, das sie sich verwandeln kann, wenn man zwischen den Zeilen liest. "Von ihrer Hässlichkeit wächst sie zu ihrer wahren Gestalt heran"

Autor: divynation [ 6. Sep 2019, 06:13 ]
Betreff des Beitrags: Re: Eris und das griechische Konzept

Wikipedia hat geschrieben:
Eris erscheint oft als hinkende, zusammengeschrumpelte, kleine Frau. Erst wenn sie es schafft, den Neid und den Hass der Menschen zu wecken, erblüht sie zu ihrer wahren Gestalt. Homer schreibt über sie in der Ilias: „... die rastlos lechzende Eris ..., die erst klein von Gestalt einherschleicht; aber in kurzem trägt sie hoch an den Himmel ihr Haupt, und geht auf der Erde. Diese nun streuete Zank zu gemeinsamem Weh in die Mitte, wandelnd von Schar zu Schar, das Geseufz’ der Männer vermehrend.“

harhar, nicht das der Frauen .. :ugly:

Die Tage gedacht, wenn sie so wachsen kann, dann auch schrumpfen, sodass sie sich unter's Volk mischt. Zählt sie aber jetzt eigentlich zu den Riesen? :kombiniere:

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