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Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur
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Autor: Tarvoc [ 21. Mai 2014, 00:26 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

"Ohne Raum". :ugly:

Autor: Bwana Honolulu [ 21. Mai 2014, 08:45 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Ja, ohne Raum und ohne Zeit. Etwas schwer vorstellbar, aber in der Physik kommt's vor. :kp:

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 23. Mai 2014, 20:08 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Physik? :muahaha:

Autor: Wahrheitsfreak [ 29. Mai 2014, 17:38 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Ich glaube Bucky ist der einzige der versteht, was ich glaube. Ich muss gestehen, dass ich mich die letzten Beiträge zurückhielt, obwohl ich alle Anworten gelesen hatte, weil ich einfach nicht erklären konnte, was ich glaube, bzw. unter dem Begriff "Nichts" verstehe. Ich wusste nur, dass ich glaube,
dass das Nichts existiert. Aber, wie gesagt, ich konnte es nicht erklären.
Buckys Beispiel mit Schrödingers Katze fand ich jedoch sehr interessant. Und heute, nachdem ich die Endfassung meiner Rockoper ALLES IST ERIS hörte, fiel mir dann ein, wie ich es erklären kann,
so dass ich es nun beginne selbst zu verstehen, was sehr schwer zu verstehen ist.
Aber ich glaube, dass Nichts ist nicht existent, obwohl es zugleich existent ist.
Die Frage danach, was Wahrheit ist, und was ALLES und Nichts ist, hatte ich mit meiner Theorie,
dass das Wahre falsch ist, bereits im Jahr 2005 darzulegen versucht, als ich das Buch "Die Lehre vom Wahren und vom Falschen" schrieb.
Die Antwort darauf ist der kosmische Witz.
In meinem Buch "ALLES IST ERIS" findet sich die Erklärung, dass der Begriff Wahrheit nur als paradox gelöst und verstanden werden kann. Die Erkenntnis, dass das Wahre Falsch ist, wird ersichtlich in jeden Kosmischen Witz, der dadurch entsteht, dass die Lösung zweideutig ist, in einem Fall eine wahre Aussage darstellt, im anderen eine Lüge. Allerdings entsteht die Lüge durch seine Zweideutigkeit, die in der einen Bedeutung wahr ist und in der anderen eine Lüge, aber als ganzes genommen nur Wahrheit darstellt.

Ein gutes Beispiel findet sich dazu auch im Buch ALLES IST ERIS:
Von Goethe soll der Spruch überliefert sein:
"Man muss dran glauben".

Dies ist die einzige Antwort, die auf die Frage: "Gibt es Reinkarnation oder endet das Leben mit dem Tod?" immer wahr ist.

Nun zum Begriff des Nichts.

Heute musste ich wieder feststellen, dass meine psychische Krankheit letztendlich zugleich immer
ein Weg der Erkenntnis war, ein Erleuchtungsprozess. Für mich wurde die Illusion zur Realität.
Doch durch jede Psychose gewann ich immer zunehmend Einblicke in diese Illusion, dass sie für mich realer wurde, als die eigentlich Realität, die wiederum zur Illusion wurde.

Nun ist mir aufgefallen, dass ich, als ich das erste Mal psychotisch wurde, danach eine Depression erlebte, die genau dass ist, was das Nichts ist. Denn ich fühlte mich leer und empfand
nur Leere, die Abwesenheit eines jeden Gefühls. Für mich war das damals schlimmer, als alles war ich mir vorstellen konnte, denn früher war ich ein echter Romantiker. Aber der Romantiker in mir,
dass kann ich euch sagen, der ist im Jahr 2002 dann auch wirklich gestorben. Die Depression ist
das Ende jeder Form von Romantik.
Um nun zum Thema zurückzufinden:
Die Ärzte haben sehr treffend die Depression mit der Bezeichnung:
"Gefühl der Gefühllosigkeit" definiert.
Und das ist erstaunlich, da Psychiater in der Regel immer rationale und dumme Menschen sind,
die gar nicht verstehen, was ein Paradox ist.
Aber es ist doch paradox, denn wie kann eine Gefühllosigkeit ein Gefühl sein?
Du hast ja kein Gefühl, wenn du eine richtige Depression hast.
Im Prinzip kommt die Depression der wirklichen Bedeutung des Nichts sehr nahe.
Denn du lebst, obwohl du dich tot fühlst.

Ich glaube die einzige sinnvolle Verarbeitung meiner Krankheitsgeschichte lag, wie ich im Jahr 2012 erkannte, in der Parodie des ganzen. Das war der Ursprung des ENDLESS DEATH REQUIEMS
und die Verarbeitung meines grausamsten Pschosewahns, den sich ein Mensch nur vorstellen kann und den ich erstmals im Jahr 2009 erlebte. Es war die Vorstellung eines endlosen Sterbeprozesses, der quasi endlos ist.
Im Prinzip nähern wir uns hier bereits wieder Schrödingers Katze.
Denn wenn man ewig stirbt, lebt man ja auch ewig. Das war dann letztendlich auch meine späte
Erkenntnis, dass der Tod durch das Leben aufgelöst wird, um zum Schluss noch einen positiven
Abschluss zu finden.

Das erinnert mich an die Strophen meiner Hymne ALLES IST ERIS:
Ich glaube nicht an den Heiligen Geist,
ich glaube nicht an die christliche Kirche,
ich glaube nicht an den Vater und den Sohn,
ich glaube nicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt,
obwohl es auch ein Leben nach dem Tod gibt,
denn ich glaube an ERIS

Es ist interessant, dass ich die Hymne bereits im Jahr 2007 schrieb.
Da hatte ich was erkannt, was ich lange Zeit selbst nicht mehr verstand und nun wieder
beginne zu verstehen.

Grüße
euer
WF
Johannes der Evangelist

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 29. Mai 2014, 22:45 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Hey mir geht's andauernd so das ich was schreibe dessen tieferer Kontext sich erst 1 - 2 Jahre später erschließt.

Im großen und ganzen hab ich mich versucht von allerlei "Balast" zu lösen und das schon seid geraumer Zeit. Etwas vor den ersten Texten und ca 1/2 Jahr vorm ersten Kontakt mit der Principia. Erstaunlicherweise begreife ich heute das der ganze Prozess der mich damals quälte (halbes Jahr Krankenhaus danach noch lange lange Schmerzen ... Familiärer Scheiß etc) erst dazu führte was heute ist (so einfach das klingen mag).

An und für sich war es damals ein (notwendiger) Prozess der Loslösung von allem Weltlichen (und allem anderen) um meine (geistige) Gesundheit jedenfalls zum Teil zu bewahren.

Es folgten einige Esoterische Studien und dann die Principia (die ich bis heute nicht recht verstehe aber das ist wohl der Sinn)

Nu hab ich viel um den heißen Brei geredet aber vermutlich ist es wohl so ein einschneidendes Lebensereigniss welches den Geist (oder was auch immer) in irgendeiner Art und Weise zu solchen Gedanken treibt.
Und damals Im Krankenhaus wars ein "endless death" für mich und deswegen mußte ich zwangsläufig loßlassen um damit klar zu kommen.

Edit: Zu persönlich? Möglich ..

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 27. Jun 2018, 05:49 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Im nachhinein stelle ich fest das ich heute viele Fragen anders beantworten würde. So zum Beispiel auf den Thread der mit "Meiner Meinung nach ..." beginnt
Heute würde ich Antworten "Nach deiner Meinung hat keiner gefragt ...!" :kp:

Autor: Bwana Honolulu [ 27. Jun 2018, 10:11 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Thread der mit "Meiner Meinung nach ..." beginnt
Welchen genau meinst du?

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Heute würde ich Antworten "Nach deiner Meinung hat keiner gefragt ...!" :kp:
Würdest du nicht. :fu: Oder zumindest nicht ernsthaft. ;-P

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 27. Jun 2018, 16:55 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

Bwana Honolulu hat geschrieben:
Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Thread der mit "Meiner Meinung nach ..." beginnt
Welchen genau meinst du?

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Heute würde ich Antworten "Nach deiner Meinung hat keiner gefragt ...!" :kp:
Würdest du nicht. :fu: Oder zumindest nicht ernsthaft. ;-P


Den hier post13354.html#p13354 und von daher ... Doch würd ich heute so sagen :phoolU:

Autor: Bwana Honolulu [ 27. Jun 2018, 17:32 ]
Betreff des Beitrags: Re: Plan zur Errichtung einer diskordischen Diktatur

OK, da natürlich schon. XD

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