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Lesekreis: Das Kapital
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Seite 26 von 30

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 11:50 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

Oh, fuck! Hab versehentlich fehlgeleitets Beitrag editiert statt zitiert! Ich hoffe, das lässt sich noch wiederherstellen. :ugly:

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 11:56 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

Verdammter Mist. Ich sollte nicht mehr vom Handy aus im Forum posten. Die Icons sind da so klein, ich seh' kaum, was ich tue. Ich hoffe wirklich, dass sich fehlgeleitets ursprünglicher Beitrag noch wiederherstellen lässt.

Autor: fehlgeleitet [ 14. Aug 2019, 12:01 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

Tarvoc hat geschrieben:
Verdammter Mist. Ich sollte nicht mehr vom Handy aus im Forum posten. Die Icons sind da so klein, ich seh' kaum, was ich tue. Ich hoffe wirklich, dass sich fehlgeleitets ursprünglicher Beitrag noch wiederherstellen lässt.


ich weiß ja noch was ich geschrieben habe. ich stell es mal wieder her.

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 12:02 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

 ! "fehlgeleitet":
hier tarvocs beitrag, mit dem er versehentlich meinen beitrag überschrieben hatte


fehlgeleitet hat geschrieben:
Ok, nicht jeder Demokrat ist Faschist geworden und umgekehrt. Ein prinzipieller Unterschied ist es dennoch nicht, wenn man sich zum Beispiel anschaut wie die SPD mit dem Aufstand von 1919 umgesprungen ist.

Nach der Logik gibt's auch keinen "grundsätzlichen" Unterschied zwischen Faschisten und Kommunisten. :ugly:

Tarvoc: Upps, sorry. Hab' vom Handy aus gepostet und versehentlich auf Editieren statt Zitieren geklickt. Das da oben stammt von mir. Ich hoffe, das lässt sich noch wiederherstellen.

Autor: fehlgeleitet [ 14. Aug 2019, 12:16 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

fehlgeleitet hat geschrieben:
 ! "fehlgeleitet":
hier tarvocs beitrag, mit dem er versehentlich meinen beitrag überschrieben hatte


fehlgeleitet hat geschrieben:
Ok, nicht jeder Demokrat ist Faschist geworden und umgekehrt. Ein prinzipieller Unterschied ist es dennoch nicht, wenn man sich zum Beispiel anschaut wie die SPD mit dem Aufstand von 1919 umgesprungen ist.

Nach der Logik gibt's auch keinen "grundsätzlichen" Unterschied zwischen Faschisten und Kommunisten. :ugly:


Gut, also die Wehrhaftigkeit kann man den Demokraten also deiner Meinung nach nicht vorwerfen um sie in die Nähe des Faschismus zu rücken, wenn es um Republikrettung geht?

Ich passe erstmal, werde mich äußern sobald ich das Faschismusbuch durch habe.

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 13:00 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

fehlgeleitet hat geschrieben:
Der Punkt ist, dass der Unterschied zwischen Demokratie und Faschismus keine des Prinzips ist, sondern der Methodik.

Von welchem "Prinzip" reden wir denn da genau?

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 13:05 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

fehlgeleitet hat geschrieben:
Gut, also die Wehrhaftigkeit kann man den Demokraten also deiner Meinung nach nicht vorwerfen um sie in die Nähe des Faschismus zu rücken, wenn es um Republikrettung geht?

Nicht an sich. Dass jedes überhaupt denkbare moderne Gemeinwesen zumindest irgendwie "wehrhaft" sein muss, versteht sich ja bis zu einem gewissen Grad von selbst.

Autor: fehlgeleitet [ 14. Aug 2019, 13:20 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Der Punkt ist, dass der Unterschied zwischen Demokratie und Faschismus keine des Prinzips ist, sondern der Methodik.

Von welchem "Prinzip" reden wir denn da genau?


Das Prinzip wäre die Staatsräson, also das der Staat die ganze restliche Welt, wie auch ihre eigene Bevölkerung als Mittel nutzt, um sich zu stärken.

Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Gut, also die Wehrhaftigkeit kann man den Demokraten also deiner Meinung nach nicht vorwerfen um sie in die Nähe des Faschismus zu rücken, wenn es um Republikrettung geht?

Nicht an sich. Dass jedes überhaupt denkbare moderne Gemeinwesen zumindest irgendwie "wehrhaft" sein muss, versteht sich ja bis zu einem gewissen Grad von selbst.


ok.

Autor: Tarvoc [ 14. Aug 2019, 16:25 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

fehlgeleitet hat geschrieben:
Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Der Punkt ist, dass der Unterschied zwischen Demokratie und Faschismus keine des Prinzips ist, sondern der Methodik.

Von welchem "Prinzip" reden wir denn da genau?

Das Prinzip wäre die Staatsräson, also das der Staat die ganze restliche Welt, wie auch ihre eigene Bevölkerung als Mittel nutzt, um sich zu stärken.

:mrgreen: Was genau wäre denn ein alternatives Prinzip dazu, und wie hätte man sich eine lokal begrenzte Implementierung einer solchen Alternative im Kontext der gegenwärtig existierenden Welt vorzustellen? (Die ersten Implementierungen eines alternativen Prinzips werden ja auf jeden Fall lokal sein. Darauf, dass die Weltrevolution in allen Teilen der Welt nicht nur gleichzeitig losbricht, sondern dann auch noch überall genau gleichzeitig und auf die gleiche Weise wieder endet, kannst du lange warten.)

...Was wir hier ja haben, ist eine Art objektiver Verdrehung von Mitteln und Zwecken. Niemand richtet einen Staat ein, damit dieser Selbstzweck wird. Wieso auch? :ugly:

Autor: fehlgeleitet [ 14. Aug 2019, 22:37 ]
Betreff des Beitrags: Re: Lesekreis: Das Kapital

Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Tarvoc hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
Der Punkt ist, dass der Unterschied zwischen Demokratie und Faschismus keine des Prinzips ist, sondern der Methodik.

Von welchem "Prinzip" reden wir denn da genau?

Das Prinzip wäre die Staatsräson, also das der Staat die ganze restliche Welt, wie auch ihre eigene Bevölkerung als Mittel nutzt, um sich zu stärken.

:mrgreen: Was genau wäre denn ein alternatives Prinzip dazu, und wie hätte man sich eine lokal begrenzte Implementierung einer solchen Alternative im Kontext der gegenwärtig existierenden Welt vorzustellen? (Die ersten Implementierungen eines alternativen Prinzips werden ja auf jeden Fall lokal sein. Darauf, dass die Weltrevolution in allen Teilen der Welt nicht nur gleichzeitig losbricht, sondern dann auch noch überall genau gleichzeitig und auf die gleiche Weise wieder endet, kannst du lange warten.)


Ist es nicht common sense unter Kommunisten sich vom Weltmarkt abzukoppeln bzw. darauf soweit wie möglich zu verzichten? Dementsprechend will man als Mitgiied eines sozialistischen Staates sicherlich viel weniger von der Welt als ein bürgerlicher Staat.
Weiterhin will man die Ausbeutung beenden, man möchte also gerne etwas anderes sein als eine verfügbare Recource zur Durchsetzung von Zielen von denen man selbst nix hat.

Tarvoc hat geschrieben:
...Was wir hier ja haben, ist eine Art objektiver Verdrehung von Mitteln und Zwecken. Niemand richtet einen Staat ein, damit dieser Selbstzweck wird. Wieso auch? :ugly:


Wieso? Weil es schlimmere Schicksale gibt als über einen produktiven Standort zu herrschen.

Der bürgerliche Staat unterscheidet sich vom feudalen Staat, dass er wirklich der Staat aller Klassen ist, er also alle Klassen für seine Zwecke produktiv macht, wohingegen Adel und Kriche im feudalen Staat tatsächlich nur dafür nutzten, um mit ihm ihre Interessen durchzusetzen. Das er die Proletarier als Klasse anerkannte ist hierzulander der SPD zu verdanken, siehe oben.
Das der bürgerliche Staat am Ende fast nur tut was die Kapitalisten wollen liegt daran, dass das Kapital die Grundlage der Macht des bürgerlichen Staates ist, neben der Waffengewalt natürlich.

Die ganzen Sachzwänge des Kapitals denen der Staat sich beugt existieren doch nur deswegen, weil er die maximale Produktivität will, weil eine Steigerung des BIP auch bedeutet das er mehr Staatsdevisen auf dem Finanzmarkt los wird, mehr Steuern einnimmt, usw usf.
Das der Staat immer weiter wachsen will, liegt daran, dass Herrschaft Recourcen kostet ohne selbst Produktiv zu sein, die Herrschaft also immer mehr braucht als sie eigentlich schon hat. Das Problem hatte ja schon das alte Rom, hattest du glaube ich auch irgendwo schonmal geschrieben.

Die ganzen Sachzwänge die für einen Staat existieren existieren doch für Unternehmen erst recht!
Ich habe also eher Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass es irgendwelche Zirkel gibt, die Schäuble ins Ohr flüstern, was er als nächstes zu tun hat. Oder hast du das so nicht gemeint?

Klar lässt der Bundestag sich Gesetze von den Bankern schreiben. Das ist aber nur Sachgerecht, weil die Banken eben der Motor der Wirtschaft sind.

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