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Antikapitalismus im Kapitalismus
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Seite 2 von 2

Autor: Bwana Honolulu [ 26. Mai 2018, 22:16 ]
Betreff des Beitrags: Re: Antikapitalismus im Kapitalismus

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Durdan hatte eine ganz klare Vision die eher so richting Anarchoprimitivismus ging. Der mit der Welt brennen das war der Joker.
Ich weiß, woher das Zitat ist, aber auf Tyler Durden trifft es auch zu. Und Anarchoprimitivismus ist effektiv einfach nur apokalyptischer Wahnsinn, so that's that. :meise:

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Ja ich wollt noch schreiben das der Film aus gutem grund mit dem einstürzen der Gebäude endet. Es kann nicht gezeigt werden was danach kommt da die wahrscheinlichkeit extrem hoch ist (gemessen am Grad der ausdehnung von Projekt Chaos) das eigentlich nix passiert.
Guck' mal Mr. Robot, da wird so was beleuchtet.
Und lies' doch mal das Buch. ;-)

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Vom jetztigen Standpunkt würde ich vom Bürgerkrieg ausgehen aber wie gesagt das wäre eine Frage wie weit Projekt Chaos in der Gesellschaft verwurzelt ist und wie viele Menschen daran mitwirken.
Möglich. Oder 'ne Wirtschaftskrise mit Ausnahmezustand.

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Der Informationsgehalt des Films diesbezüglich ist einfach zu gering um das beurteilen zu können.
Ich glaube der Eigentliche Punkt oder die eigentliche Erkenntniss ist die, dass man sofern man etwas im System verändern möchte sich nicht fürchten darf sich der Mittel des Systems zu bedienen
Ja.

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
und diese gegebenenfalls ins extrem zu treiben.
:wat: Wat, warum. Abseits von Satire macht das null Sinn aus meiner Sicht. :kp: Sonst erklär' bitte mal, wie du das meinst.

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Die Frage bleibt dabei offen ob der Zweck die Mittel heiligt.
Ich finde, da gibt es keine pauschale Antwort, es kommt immer auf die Situation an.

Autor: Cpt. Bucky Saia [ 27. Mai 2018, 09:53 ]
Betreff des Beitrags: Re: Antikapitalismus im Kapitalismus

Zitat:
:wat: Wat, warum. Abseits von Satire macht das null Sinn aus meiner Sicht. :kp: Sonst erklär' bitte mal, wie du das meinst.


Nicht pauschal aber unter umständen sofern es notwendig werden würde.
Wenn man kurz vor dem Umsturz steht, und alles was einen davon trennt ist das System selbst ins extrem zu treiben macht es wenig sinn diese letzte Grenze nicht zu übertreten. Daher auch meine letzte Frage ob der Zweck dann durchaus die Mittel heiligt.

Dabei ist es keinesfalls so das ich diesen letzten Schritt pauschal gutheiße jedoch vertrete ich die Ansicht das man eben, sofern man ernsthaft dran intressiert ist etwas zu verändern, dies mit letzter Konsequenz tun muß sofern dies nötig wird.

Letztendlich hoffe ich natürlich das dieser letzte Schritt nie nötig sein wird und ich möchte auch nicht propagieren das man mit absuluter treue auf diesen einen letzten Punkt hinarbeitet. Das verschließt nämlich ebenso den Blick vor Alternativen wie bedingungslose Ablehnung des Systems die ich bereits vorher kritisiert habe. Ich sage nur wenn es getan werden muß um ein (ganz bewusst EIN) ziel zu erreichen dann macht es wenig Sinn vor diesem letzten Schritt aufzuhören.

Das aber nur aus rein analytischer Sicht ohne einen Anflug von Ethik und Moral.

Autor: Bwana Honolulu [ 19. Jul 2018, 12:55 ]
Betreff des Beitrags: Re: Antikapitalismus im Kapitalismus

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